Wer eine Immobilie sucht, hat in der Regel konkrete Preisvorstellungen und einen bestimmten finanziellen Rahmen, der nicht überschritten werden sollte.

Die meisten Menschen verfügen über ein gewisses Eigenkapital, finanzieren jedoch einen großen Teil der Kosten mithilfe eines Bankkredits. Was bei der Suche nach der perfekten Anlegerwohnung oder Immobilie für den Eigenbedarf oft in den Hintergrund rückt: Neben dem eigentlich Kaufpreis fallen noch weitere Kosten an. Generell sollten Käufer daher von Nebenkosten in einer Höhe von etwa zehn Prozent des Kaufpreises ausgehen und diese unbedingt in ihre Kalkulationen mit einbeziehen. Doch was muss da eigentlich zusätzlich bezahlt werden?

Welche Nebenkosten erwarten Sie beim Wohnungskauf?

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer beträgt in der Regel 3,5 Prozent vom Kaufpreis. Auch wenn theoretisch sowohl Verkäufer als auch Käufer die Grunderwerbsteuer zu entrichten haben, wird sie in der Praxis meist zur Gänze vom Übernehmer beglichen. Wer letztlich dafür aufkommt, sollte daher unbedingt im Kaufvertrag geregelt sein.

Eintrag im Grundbuch

Auch der Eintrag im Grundbuch ist kostenpflichtig und beläuft sich auf 1,1 Prozent des Kaufpreises. Möchten Sie auf das Objekt eine Hypothek aufnehmen, wird eine weitere Eintragung im Grundbuch fällig, welche sich auf 1,2 Prozent vom Wert des Pfandrechts beläuft. Zusätzlich wird eine pauschale Eingabengebühr in der Höhe von 44 Euro bei elektronischer und 62 Euro bei nicht-elektronischer Antragstellung verrechnet.

Anwalts- oder Notarkosten

In der Regel wird der Kaufvertrag einer Immobilie von einem Anwalt oder einem Notar errichtet. Abhängig von den jeweiligen Kammertarifen schlagen die Kosten für diese Dienstleistung mit etwa 1 bis 3 Prozent des Kaufpreises zu Buche. Die Unterschriften auf dem Kaufvertrag müssen für die Eintragung des Wohnungseigentumsrecht ins Grundbuch außerdem beglaubigt sein. In der Regel fallen auch dafür die jeweiligen Kammertarife an, manchmal ist aber auch die Vereinbarung eines Pauschalhonorars für Vertragserrichtung und Beglaubigung möglich.

 Maklerprovision

Erfolgt die Vermittlung der Immobilie über einen Makler, wird für dessen Tätigkeit eine Provision fällig. Diese richtet sich nach der Höhe des Wohnungswertes:

bis 36.336,42 Euromax. vier Prozent vom Kaufpreis
von 36.336,42 Euro bis 48.448,51 Euromax. 1.453,46 Euro
ab 48.448,52 Euromax. drei Prozent vom Kaufpreis

Beachten Sie außerdem, dass zuzüglich zu diesen Provisionsbeträgen auch noch die gesetzlich festgelegte Mehrwertsteuer von 20 Prozent verrechnet wird.

Nebenkosten des Finanzierungskredits

Neben den Zinsen, die über die gesamte Laufzeit des Kredits fällig werden, entstehen bei der Wohnungsfinanzierung weitere Gebühren und Spesen. Dazu zählen etwaige Bearbeitungsgebühren und Bewertungskosten, aber auch Kontoführungsgebühren und Prämien für die Kredit-Restschuldversicherung. Wie hoch diese zusätzlichen Kosten tatsächlich sind, hängt nicht nur von der Bank, sondern auch von der Bonität des Kreditnehmers ab. Es lohnt sich, Angebote unterschiedlicher Kreditinstitute miteinander zu vergleichen und das eigene Verhandlungsgeschick ein wenig auf die Probe zu stellen.

 

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Die Einbauküche – in manchen Wohnungen ist sie Herzstück und Zentrum des Lebens zu Hause, in anderen bloß notwendiges Mittel zum Zweck.

Egal, ob groß oder klein, mit nagelneuen Geräten oder in die Jahre gekommener Ausstattung, eine Küche ist ein absolutes Muss in jeder Wohnung. Entscheiden Sie sich für eine Immobilie als Geldanlage, sollten Sie auch in eine solide Einbauküche investieren. So finden Sie wesentlich schneller einen passenden Mieter für Ihre Anlegerwohnung. Doch worauf müssen Eigentümer achten, damit Nutzung und anfallende Reparaturen eindeutig geklärt sind? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt bei diesem Thema? 

Vermietung der Einbauküche ist häufigste Option

Die Vermietung ist die häufigste Möglichkeit, die auch automatisch zum Tragen kommt, wenn im Mietvertrag keine andere Regelung getroffen wird. Eine Küche steigert den Wert der Wohnung und damit auch den Mietzins. Sie können die Küchenmiete entweder separat angeben oder gleich zur Gesamtmiete hinzurechnen. Welche Variante Ihnen lieber ist, ist reine Geschmacksache. Wichtig ist nur, dass die Vermietung der Einbauküche im Mietvertrag eindeutig festgehalten wird. 

Neben der Wertsteigerung und der höheren Attraktivität der Wohnung für die zukünftigen Mieter hat die Vermietung jedoch auch einige Nachteile für den Eigentümer. Er muss dadurch während der gesamten Mietdauer für einen einwandfreien Zustand der Küche sorgen. Sind alle Geräte neu, werden nicht allzu viele Reparaturen notwendig sein. Bei älteren Modellen von Kühlschrank, Herd und Geschirrspüler kann im schlimmsten Fall jedoch ein stattlicher Betrag fällig werden. Kommt der Vermieter seiner Reparaturpflicht nicht nach, kann der Mieter eine Mietminderung erwirken. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass er die Schäden nicht mutwillig oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht hat. 

Kleinreparaturklausel nimmt Mieter in die Verantwortung

Damit der Wohnungseigentümer die Reparaturkosten nicht vollständig allein tragen muss, gibt es die Möglichkeit, eine Kleinreparaturklausel in den Mietvertrag aufzunehmen. Diese besagt, dass der Mieter für Schäden bis zu einem Wert von hundert Euro selbst aufkommen muss. Gerade bei kleinen Geräten wie der Mischbatterie für die Spüle und anderen Dingen, die häufig und unmittelbar genutzt werden, greift die Klausel erfolgreich. Insgesamt dürfen sich die Reparaturkosten allerdings auf nicht mehr als acht Prozent der Jahresnettokaltmiete belaufen. Allzu groß ist die finanzielle Entlastung für den Eigentümer daher meistens nicht.  

Der Verleih als sinnvolle Alternative

Anders als bei der Vermietung erfolgt der Verleih der Einbauküche kostenlos. Dem Eigentümer entgeht dann zwar das Entgelt für die Küchenmiete, er muss im Gegenzug aber auch die Kosten für defekte Geräte und andere Schäden nicht übernehmen. Für die Instandhaltung ist einzig und allein der Mieter verantwortlich. Auch eine Mietminderung aufgrund neu auftretender Defekte ist in diesem Fall nicht möglich. Es empfiehlt sich, einen separaten Leihvertrag darüber abzuschließen und darin alle wichtigen Punkte schriftlich festzusetzen. Als besonders sinnvoll erweist sich der Verleih bei einer älteren Ausstattung. 

Verkauf: Das gilt es zu beachten

Auch der Verkauf ist eine Option, die in manchen Fällen die passende Lösung sein kann. Wie beim Verleih ist auch hier der Wohnungseigentümer nicht mehr für die Aufrechterhaltung des Zustandes sämtlicher Teile verantwortlich. Der Mieter muss für sämtliche Schäden selbst aufkommen – schließlich ist er der neue Besitzer der Einbauküche. Ein schriftlicher Kaufvertrag verhindert, dass es im Nachhinein zu Unstimmigkeiten kommt. Bedenken Sie jedoch, dass der Mieter beim Auszug sämtliche Geräte und Schränke selbstverständlich abbauen und mitnehmen kann. Das ist dann ein Vorteil, wenn Sie als Eigentümer ohnehin in eine neue Küche investieren oder die Wohnung ohne Küche neu vermieten möchten.  

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Geldanlage für Generationen

Die Unsicherheit und Volatilität der Aktienmärkte auf der einen und die niedrigen Zinsen klassischer Anlageformen wie Bausparer und Sparbuch auf der anderen Seite machen den Vermögensaufbau durch Anlegerwohnungen umso interessanter. Wer auf der Suche nach guter Rendite mit möglichst geringem Risiko ist, kommt daher um eigene Immobilien nicht herum. Diese dient nicht nur der eigenen Pension, sondern auch der Vorsorge für nachkommende Generationen. 

Interessante Objekte zur Geldanlage in der Stadt und am Land

Obwohl die Preise in den Städten während der vergangenen Jahre gestiegen sind, lassen sich hier mit etwas Geduld immer noch interessante Objekte finden. Nicht zu vernachlässigen sind aber auch Anlegerwohnungen im ländlichen Gebiet. Die Nähe zur Natur, mehr Ruhe und Platz sowie die niedrigeren Mietpreise sind für viele Menschen besonders attraktiv. Auf dem Land finden sich außerdem noch genügend Grundstücke, um große Neubauprojekte mit durchdachten Grundrissen zu realisieren. Liegt die Wohnung an einem verkehrsgünstigen Punkt in der Nähe von Bahnhof und Autobahnauffahrt, spricht nichts gegen die Investition in eine ländliche Immobilie. 

Günstige Kreditzinsen wirken sich positiv aus

Die Kreditzinsen befinden sich nach wie vor auf einem historischen Tiefstand und das wird sich nicht so schnell ändern. Mit dem richtigen Maß an Eigen- und Fremdkapital kann eine so geringe Kreditrate erzielt werden, dass diese von den Mieteinnahmen gedeckt wird. Ist der Anteil des Fremdkapitals etwas höher, zahlt der Anleger den Differenzbetrag selbst. Auch das ist eine gewinnbringenden Anlagemöglichkeit. Andernfalls würde das Geld vermutlich bloß auf einem schlecht verzinsten Sparbuch landen und dort der Inflation ausgesetzt sein. 

Vermögen & Geldanlage für zukünftige Generationen

Egal, ob Sie als Anleger auf die Wertsteigerung der Immobilie beim späteren Verkauf abzielen oder damit in Form einer Zusatzrente durch Mieteinnahmen für Ihren Lebensabend vorsorgen wollen – Realitäten bieten Ihnen in jedem Fall mehr Sicherheit als Aktien. Bleibt die Immobilie in der Familie, kann sie eine wichtige Basis für den Wohlstand und die Absicherung nachkommender Generationen bilden. Ob diese die Wohnung zur eigenen Nutzung heranziehen, sie vermieten oder verkaufen, spielt eine untergeordnete Rolle. Der Grundstein für ein solides Vermögen ist in jedem Fall gelegt.

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Lage, Lage, Lage – kaum ein Entscheidungskriterium ist bei Immobilien so wichtig wie die Lage. Das gilt für Anleger gleichermaßen wie für Mieter, denn beide suchen neben der perfekten Infrastruktur eine angenehme, sichere Wohngegend.

Waren es vor einigen Jahren noch die Anlegerwohnungen nahe vom Zentrum, die an Beliebtheit kaum zu überbieten waren, fragen nun immer mehr Interessierte nach Wohnungen in den Randbezirken oder in anderen Bezirksstädten.

Leben am (Stadt-) Rand, nicht am Land

Der Großraum Graz wächst weiter und zieht jedes Jahr immer mehr Neu-Grazer an. Mit 633.336 Einwohnern ist Graz nach den Metropolregionen Wien und Linz die drittgrößte Metropole Österreichs. In den letzten zehn Jahren war der Großraum Graz der am schnellsten wachsende Ballungsraum Österreichs, als Universitätsstadt ist Graz (temporäre) Heimat von fast 60.000 Studenten. Diese Entwicklungen bieten eine ideale Umgebung für Investoren, da das Marktumfeld für Anlegerwohnungen sehr attraktiv ist. Als künftiger Eigentümer braucht man sich keine Sorgen über leerstehende Wohnungen machen, da die Nachfrage nach Mietwohnungen im Steigen ist.

Warum eine Anlegerwohnung am Stadtrand so attraktiv ist?

Anders als in Wien oder Linz sind die Preise für Wohnraum in Graz moderat. Besonders in Stadtrandlagen – dem Grazer Speckgürtel – oder in den Bezirksstädten erhalten Investoren wie Mieter gleichermaßen leistbaren Wohnraum im attraktiven Umfeld. Hier lebt man ein urbanes Leben, ohne auf die Vorteile eines ländlicheren Umfelds verzichten zu müssen.

Die drei größten Vorteile des Wohnens am Stadtrands sind:

  • Mehr Wohnraum für weniger Geld: Anders als in Lage in der Nähe vom Zentrum sind Wohnungen in der Peripherie wirklich leistbar. Durch den weiteren Zuwachs der Ballungsräume werden die Wohnungen am jetzigen Stadtrand immer mehr ins Zentrum gerückt und profitieren langfristig von einer stabilen Wertsteigerung.
  • Infrastruktur ist top: Die Umlandgemeinden sind verkehrstechnisch gut bis sehr gut erschlossen. So ist man beispielsweise mit der S-Bahn von Unterpremstätten in 14 Minuten am Grazer Hauptbahnhof. Durch die ideale Anbindung wird das (Zweit-) Auto überflüssig, was jeden Mieter überzeugt.
  • Grün ist meine Lieblingsfarbe: Als Anleger sollte man sich immer an der Nachfrage orientieren und die zeigt einen ganz klaren Trend zu Wohnen im Grünen. Familien mit ein bis zwei Kindern wollen etwas größere Wohnungen und mehr Grün- und Freiflächen als im Stadtraum. Hier sind Wohnungsgrößen um die 60 bis 70 Quadratmeter besonders interessant.
  • Für den Anleger ist die Wohnung am Stadtrand besonders interessant, denn eine größere Wohnung im Umland kostet annähernd gleich viel wie eine kleine Wohnung im Stadtkern. Die Mietpreise pro Quadratmeter sind gleich hoch wie in der Stadt, weshalb in Summe eine höhere Miete erzielbar ist. Dazu kommt, dass Jungfamilien zumeist langfristige Mieter sind. Alles im grünen Bereich also!

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Quellen: Wikipedia

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Sie machen einen großen Teil der Wohnkosten aus und müssen auch bei einer Anlegerwohnung stets im Voraus mitbedacht werden: die Betriebskosten – auch als zweite Miete bezeichnet. Zu ihnen zählen nicht nur die Kosten für Müll, Kanal und Lift, sondern auch Verwaltungsaufwendungen, Versicherungsprämien und spontan auftretende Ausgaben wie etwa für Schädlingsbekämpfung. Doch welche Kosten können auf den Mieter umgewälzt werden? Und was gilt es bei der Betriebskostenabrechnung zu beachten?

Was versteht man unter Betriebskosten?

Zu den Betriebskosten zählen sämtliche Kosten, Abgaben und Gebühren, die beim Betrieb einer Wohnung anfallen. Ist die Wohnung vermietet, können bestimmte Teile der Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden. Einmal im Jahr – der Stichtag ist jeweils der 30. Juni – muss eine genaue Betriebskostenabrechnung mit einer Auflistung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben erfolgen und dem Mieter übermittelt werden. Die Abrechnung entfällt, wenn sich Mieter und Vermieter bei Vertragsabschluss auf eine Pauschale einigen.

Nicht zu verwechseln sind die Betriebskosten mit den laufenden Kosten, die das Bewohnen einer Wohnung verursacht, wie etwa Strom und Heizung. Auch Reparaturen oder bauliche Maßnahmen gehören nicht zu den Betriebskosten und müssen je nach Art und Ort des Schadens vom Mieter selbst oder vom Vermieter getragen werden.

Welche Betriebskosten können auf den Mieter umgelegt werden?

Welche Kosten dem Mieter verrechnet werden dürfen, ist bei Wohnungen, die unter die Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes fallen, genau geregelt. Dazu gehören:

  • Kosten für Kaltwasser und Abwasser
  • Betriebskosten von Gemeinschaftsanlagen wie Wasch- und Trockenräume, Stiegenhäuser und Außenflächen. Dazu gehören unter anderem Strom, Beleuchtung und Heizung für Allgemeinflächen und die Wartung und Instandhaltung von Liftanlagen und Spielplätzen.
  • Versicherungsprämien. Versicherungsbeiträge für Haftpflicht, Feuer- und Leitungswasserschaden machen einen großen Teil der Kosten aus. Darüber hinaus können auch die Versicherungen für Glasbruch und Sturmschäden auf den Mieter umgewälzt werden – dafür muss jedoch mehr als die Hälfte der Mieter ihre Zustimmung geben.
  • Öffentliche Abgaben wie die Grundsteuer und Gehsteigabgaben
  • Müllabfuhr
  • Rauchfangkehrer
  • Schädlingsbekämpfung

Gilt das Mietrechtsgesetz für die vermietete Wohnung nicht, muss darüber, was zu den Betriebskosten zählt, eine Vereinbarung im Mietvertrag getroffen werden – andernfalls sind sämtliche Betriebskosten vom Vermieter zu tragen.

Im Schnitt mussten Mieter im Jahr 2017 mit monatlichen Betriebskosten von rund 2,10 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei einer Nachforderung ist es übrigens egal, ob der Mieter erst kurz vor der Betriebskostenabrechnung eingezogen ist. Es gilt: Wer zum Zeitpunkt der Abrechnung Mieter ist, hat die Nachzahlung für das vorangegangene Jahr zu übernehmen.

Welche Betriebskosten muss der Vermieter selbst tragen?

Wer Eigentümer einer Anlegerwohnung ist, ist für einen Teil der Kosten selbst verantwortlich. Dazu zählen etwa:

  • Verwaltungskosten
  • Bankspesen und Kontoführungsgebühren
  • Reparaturen des Kamins, von Rohrbrüchen, Gegensprechanlage und Stiegenhauslicht
  • Anschluss an das öffentliche Wasserversorgungsnetz
  • Kosten für besondere Ausstattung (z.B. eine Taubenabwehranlage)
  • Entsorgung von Bauschutt und Gerümpel

Bei Leerstand der Wohnung müssen natürlich auch alle anfallenden Betriebskosten vom Eigentümer weiter bezahlt werden. Für solche Fälle ist es ratsam, stets eine ausreichend große Rücklage auf die Seite zu legen.

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Wissen ist Macht – oder anders formuliert: Bevor man sich auf Neuland begibt und den Kauf der ersten Anlegerwohnung in Betracht zieht, sollte man sich Wissen aneignen über die wichtigsten Eckpfeiler des Investments. Die Pflichten und Aufgaben des Bauträgers gehören zweifellos auch zu den Basics, über die man Bescheid wissen sollte. Nur so ist sichergestellt, dass man als Neo-Investor gut informiert das Angebot der einzelnen Projekte vergleichen kann und für sich das richtige Investment findet.

Das gesamte Baumanagement

Der Bauträger zeichnet sich für eine Vielzahl von Leistungen verantwortlich. Das gesamte Baumanagement – vereinfacht gesagt ist es das, wofür der Bauträger steht. Zu den Leistungen und Aufgaben zählen unter anderem:

  • Beschaffung des Grundstücks samt Prüfung der Projektvoraussetzungen
  • Projektentwicklung (inkl. Planungsphase)
  • Entwicklung des Bau- und Nutzungskonzepts
  • Projektsteuerung
  • Baureifmachung
  • Baubetreuung

Das Bauträgervertragsgesetz (BTVG)

Rechtlich gesehen finden sich die Pflichten des Bauträgers im Bauträgervertragsgesetz (BTVG), das in einer umfassenden Novelle zum 1. Juli 2008 in Kraft getreten ist. Der Wohnungserwerber wird darin geschützt, wenn der Bauträger während der Errichtungsphase insolvent wird. Ratenpläne, an den Baufortschritt gekoppelt, geben Sicherheit.

Tipp für den Neu-Anleger

Der Bauträger sorgt für eine einwandfreie Ausführung und muss Mängel, die während der Bauzeit oder des Gewährleistungszeitraums auftreten, beseitigen. Seinem Kunden gegenüber haftet der Bauträger übrigens auch für Fehler im Bereich der Ausführungsleistungen. Ist man sich unsicher, ob ein Bauträger der richtige Partner für die geplante Investition ist, empfiehlt es sich, bestehende Referenzobjekte zu besichtigen und sich selbst ein Bild zu machen. Denn: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte!

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Die Lebenserwartung von Männern und Frauen steigt kontinuierlich an, zugleich sinken aber die Geburtenraten von Jahr zu Jahr. Das Ergebnis ist eine alternde Bevölkerung und ein überlastetes Pensionssystem, das seine Aufgabe nur mehr bedingt erfüllen kann. Wer seine voraussichtliche Pensionslücke kennt, kann bereits früh handeln und so der drohenden Altersarmut entgegenwirken.

In Österreich folgt das Pensionssystem der einfachen 45/65/80-Regel. Die besagt: Wer 45 Jahre lang gearbeitet und in das System eingezahlt hat, kann im Alter von 65 in Pension gehen und erhält 80 Prozent seines Brutto-Lebenseinkommens. Weil jedoch die Anzahl der Pensionsbezieher stetig steigt, während jene der Erwerbstätigen, die das System aufrechterhalten, konstant abnimmt, ist der Staat gezwungen immer mehr zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus müssen sowohl Arbeitnehmer als auch Selbständige während dieser 45 Jahre ohne Unterbrechung Vollzeit arbeiten, damit die Rechnung am Ende tatsächlich aufgeht. Längere Ausbildungs- und Studienzeiten, ein Job mit einem großen Anteil an Prämien oder Trinkgeldern und auch Karenzzeiten wirken sich negativ auf die spätere staatliche Pension aus. Es kommt zu einer sogenannten Pensionslücke, also einer Differenz zwischen der monatlichen Pensionszahlung und dem letzten aktiven Einkommen. Besonders hart trifft es dabei Frauen: Fast 50 Prozent aller Frauen im erwerbstätigen Alter arbeiten in Teilzeit, weil sie die Betreuung von Kindern oder älteren Familienmitgliedern übernehmen.

Pensionslücke gefährdet Lebensstandard

Ist die Pensionslücke zu groß, kann es beim Erreichen des Renteneintrittsalters zu einem eklatanten Abfall des Lebensstandards kommen. Fixkosten wie Miete oder die Instandhaltung des Eigenheims werden zur großen finanziellen Belastung, auch Essen oder gar Reisen sind plötzlich Luxus. Ein ruhiger Lebensabend sollte jedoch entspannt und sorgenfrei sein. Wer das Risiko der Altersarmut minimieren möchte, kommt daher um eine private Pensionsvorsorge nicht herum.

So schließen Sie Ihre Pensionslücke

Die wichtigste Regel lautet: Behalten Sie Ihre Finanzen stets im Auge! Dazu gehört auch Ihr aktuelles Pensionskonto. Alle wichtigen Angaben zu Ihrer Pension finden Sie ganz einfach online auf der Webseite der österreichischen Sozialversicherungen und können Ihre erwartete Rente auch mit dem Pensionskontorechner berechnen. Überlegen Sie sich, welchen Betrag Sie später gern monatlich zur Verfügung hätten, um sich selbst einen sorgenfreien Lebensabend zu ermöglichen. Stehen Sie noch mitten im Berufsleben, können Sie Ihre Pension eventuell mit regelmäßigen Gehaltserhöhungen oder einem Jobwechsel positiv beeinflussen. Einen ganz besonders wichtigen Stellenwert hat jedoch in jedem Fall die private Altersvorsorge in Form von Investments auf dem Finanzmarkt und Immobilien. Die ImmoPension der Captura Unternehmensgruppe ist ein wichtiger Baustein Ihrer persönlichen Absicherung und hilft Ihnen dabei, Ihre Pensionslücke zu schließen. Durch die Abkoppelung vom Finanzmarkt schafft eine Anlegerwohnung als Pensionsvorsorge zusätzliche Sicherheit, bietet einen Inflationsschutz durch indexierte Mieteinnahmen und ist darüber hinaus auch etwas, das Sie später Ihren Kindern und Enkelkindern vererben können.

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Die Finanzierung ist geregelt, der Kaufvertrag unterschrieben und Ihre Anlegerwohnung ist bereit für den Einzug des ersten Mieters. Doch wo inseriert man eine Wohnung am besten und auf welche Details sollte man bei einer Anzeige achten? Eines ist nämlich klar: Mit einem attraktiven Inserat finden Sie den perfekten Mieter schneller. Wir haben die wichtigsten Punkte einer Wohnungsannonce für Sie zusammengefasst.

Überschrift – machen Sie potenzielle Mieter neugierig

Eine aussagekräftige Überschrift macht neugierig und verleitet Interessenten dazu, einen genaueren Blick auf die Anzeige zu werfen. Wählen Sie den Titel Ihres Inserats also mit Bedacht. Erwähnen Sie die Größe der Wohnung, die Zimmeranzahl und eventuelle Vorzüge wie eine eigene Garage oder Freiflächen.

Professionelle Fotos

Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunden beurteilen wir, ob eine Information für uns relevant ist. Bilder helfen dabei, die Spreu möglichst rasch vom Weizen zu trennen. Wer seine Immobilie mit professionellen Fotos bewirbt, hat daher einen entscheidenden Vorteil. Folgende Punkte gilt es bei den Bildern Ihrer Anlegerwohnung zu beachten:

  • Die Fotos sollten hell und kontrastreich sein. Fotografieren Sie unbedingt bei Tageslicht!
  • Zeigen Sie – wenn möglich – ganze Räume.
  • Detailfotos von besonderen Elementen (wie z.B. ein schöner Holzboden) betonen die Vorzüge Ihrer Wohnung.
  • Zeigen Sie Räume aus unterschiedlichen Perspektiven.
  • Vergessen Sie nicht auf Außen- und Allgemeinflächen.

Die Anzahl der Fotos hängt natürlich von der Wohnungsgröße ab. Zeigen Sie möglichst viel von den guten Seiten Ihres Objekts, aber überfluten Sie Interessenten nicht mit unzähligen ähnlichen Bildern.

Der Text – aussagekräftig und informativ

Neben der Größe einer Wohnung sind Mieter an vielen weiteren Informationen wie Lage, Ausstattung von Badezimmer und Küche oder Freiflächen interessiert. Füllen sie die zutreffenden Kriterien bei einer Online-Anzeige genau aus – das erspart viel Zeit für die Beantwortung vermeidbarer Fragen. Verschweigen Sie vermeintliche Nachteile wie ein Durchgangszimmer nicht. Das führt oft zu Enttäuschungen bei der Wohnungsbesichtigung. Je genauer ein Interessent die Wohnung vor der Besichtigung kennt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er tatsächlich einziehen möchte.

Angaben zu Miete und weiteren Kosten

 Je transparenter die Kosten sind, umso eher sprechen Sie jene Personen an, die als Mieter in Frage kommen. Neben dem Mietzins sollten Sie auch die Betriebskosten angeben. Viele Interessenten wollen wissen, wie hoch die Heizkosten sind und ob diese bereits in den Betriebskosten inkludiert sind. Vergessen Sie nicht, die gewünschte Kaution und die eventuell fällige Provision anzugeben.

Wo kann ich meine Wohnung inserieren?

Auch wenn sich viele Dinge bereits ausschließlich online abspielen, in Sachen Wohnungssuche werfen immer noch viele Menschen einen Blick in regionale Tageszeitungen. Hier müssen Sie Inserate zwar auf das Wesentliche reduzieren, erreichen dafür aber eine lokale Zielgruppe. In den bekannten Onlineportalen sind Anzeigen privater Anbieter häufig kostenlos und sie bieten mehr Platz für Informationen als gedruckte Inserate. Nutzen Sie das breite Angebot unterschiedlicher Plattformen, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen.

Kunden von Captura genießen Rund-um-Sorglosservice

 Wer sich für eine ImmoPension mit unserem Rund-Um-Sorglospaket entscheidet, muss sich um all das erst gar nicht kümmern. Die Profis unserer exklusiven Partnerunternehmen übernehmen die gesamte Mietersuche, das Vermietungsservice und sämtliche Angelegenheiten der Hausverwaltung.

 

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 Bild: Pixabay

Stellen Sie sich den Immobilienmarkt auch wie einen Marktplatz vor, auf dem Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen? Nun ja, ganz so wird der Preis von Immobilien nicht ermittelt, aber in Zusammenhang mit der Ermittlung des Wert von Immobilien begegnen uns einige Begriffe, die wir an dieser Stelle näher erläutern.

Angebotspreis

Der Angebotspreis ist jener Preis, den – um bei unserem Marktplatz-Bild zu bleiben – der Verkäufer verlangt. Ob ein Angebotspreis gerechtfertigt ist, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Gefühl für faire Preisgestaltung erhält man beim Vergleichen mit ähnlichen Immobilien in derselben Lage. Dividieren Sie den Angebotspreis durch die Anzahl der Quadratmeter um den Quadratmeterpreis zu ermitteln, dann ist der Vergleich einfacher.

Verkaufspreis

Das ist jener Preis, den eine Immobilie tatsächlich erzielt. Der Verkaufspreis kann vom Angebotspreis massiv abweichen. Vor allem dann, wenn die Erwartungen des Verkäufers überzogen sind oder er ohnehin einkalkuliert hat, mit dem Preis weiter runter zu gehen.

Verkehrswert

Der Verkehrswert wird rechnerisch ermittelt. Für die Berechnung werden unterschiedliche Verfahren verwendet, untenstehend finden Sie eine Auflistung.

 

Verfahren zur Wertermittlung

Das Liegenschaftsbewertungsgesetz (LGB) ist die gesetzliche Grundlage für die Wertermittlung von Immobilien in Österreich. Es sieht drei Verfahren für die Wertermittlung vor:

  • Sachwertverfahren

    Das Sachwertverfahren bewertet Ein- und Zweifamilienhäuser. In diesem Verfahren werden der Bodenwert, der Bauwert, der Wert sonstiger Bestandteile sowie gegebenenfalls der Wert des Zubehörs der Sache zur Wertermittlung herangezogen.

  • Vergleichswertverfahren

    Dieses Verfahren wird vor allem zur Wertermittlung von Grundstücken, Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen verwendet. Wie der Name schon sagt, wird der Wert mithilfe eines Vergleichs ermittelt. Deshalb ist es wichtig, auch wirklich vergleichbare Immobilien darin zu vergleichen. Auszug aus dem LGB (§ 4): „Im Vergleichswertverfahren ist der Wert der durch die Sache durch Vergleich mit tatsächlich erzielten Kaufpreisen vergleichbarer Sachen zu ermitteln (Vergleichswert).“

  • Ertragswertverfahren

    Lohnt sich der Erwerb einer Liegenschaft? Das Ertragswertverfahren gibt Auskunft darüber. Wie der Name schon sagt, stehen hier die Erträge im Mittelpunkt, weshalb dieses Verfahren bei Renditeobjekten angewandt wird.

    Abschließend lässt sich festhalten, dass der tatsächliche Preis einer Immobilie von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Lage, Grundfläche, Alter, Ausstattung aber auch rechtliche Rahmenbedingungen (beispielsweise Auflagen des Denkmalschutzes) spielen eine große Rolle. Auch die aktuelle Marktsituation und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sind nicht außer Acht zu lassen. Gerne beraten wir Sie individuell!

Haben Sie noch weitere Fragen zum Wert von Immobilien? Kontaktieren Sie uns gerne!

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Wir befinden uns nun schon in Woche sieben der „neuen Realität“, also des Alltags mit dem Coronavirus, der sich auf unser aller Leben auswirkt. Und anders als von Pessimisten vorausgesagt, ist der Immobilienmarkt nicht eingebrochen – ganz im Gegenteil. Gerade jetzt streben Anleger nach Stabilität und Werten, die unbeachtet von unsicheren (Aktien-) Märkten Bestand haben. Wir erleben in der täglichen Praxis, dass nun neue Interessenten an Anlegerwohnungen interessiert sind.

Neue Interessenten

Es sind Menschen, die durch Corona Kapital am Aktienmarkt verloren habe und nun auf der Suche nach sicherheitsorientierten Investments sind. Während auf den internationalen Aktienmärkten oftmals jede Rationalität fehlt und selbst erfahrene Anleger mit einem Minus aussteigen, sorgen Anlegerwohnungen für Sicherheit. Denn: Wohnen ist und bleibt ein Grundbedürfnis. Auch in Krisenzeiten brauchen Menschen ein Dach über dem Kopf. Die Nachfrage nach Vorsorgewohnungen ist anders als bei Gewerbeimmobilien wenig von der konjunkturellen Situation abhängig.

Mietwohnungen sind immer im Trend

Gerade wenn die Wirtschaft schwächelt und Unternehmen auf Kurzarbeit und Kündigungen setzen, erleben Mietwohnungen einen regelrechten Boom. Warum das so ist, ist schnell erklärt: Wenn der Einzelne weniger Einkommen zur Verfügung hat, wird er eher in Mietwohnungen bleiben anstatt auf einen Kredit für ein Eigenheim zu setzen. Leistbare Mietwohnungen in attraktiven Lagen sind also regelrechte Win-Win-Investments – für den Anleger einerseits durch stabile Mieteinnahmen, für den Mieter aber genauso.

 

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