Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit finden Wohnungsbesichtigungen meist dann statt, wenn es draußen bereits dunkel ist. Einzelne Glühbirnen, die von der Decke baumeln, leuchten die Vorsorgewohnung dabei kaum aus. Mit der passenden Beleuchtung erstrahlt Ihre Immobilie im rechten Licht.

Der Winter macht es Wohnungseigentümern auf der Suche nach einem neuen Mieter nicht unbedingt leicht. Schließlich möchten die allermeisten Menschen in eine helle und freundliche Wohnung ziehen. Aber wie soll man diesen Eindruck erwecken, wenn es draußen stockfinster ist? Wer bei der Mietersuche im Dunkeln auf Nummer Sicher gehen will, sollte auf die richtige Beleuchtung setzen.

Schummrige Beleuchtung dank “Russischer Luster”

Wer kennt sie nicht? Die einzelnen Glühbirnen, die an einem Kabel von der Decke baumeln und den eigentlich so einladenden Wohnraum in ein düsteres Licht tauchen. Selbst die schönste und modernste Anlegerwohnung in guter Lage lässt sich unter Umständen schwer vermieten, wenn sie dunkel wirkt. Da kann es sich durchaus lohnen, in stärkere Leuchtmittel und eventuell sogar ein paar Lampen zu investieren. Das macht zwar mehr Arbeit im Vorfeld, verkürzt aber bestimmt die Suche nach einem neuen Mieter.

Es werde Licht! Die Beleuchtung in der leeren Wohnung

Ideal ist es, unterschiedliche Lichtakzente zu setzen. Eine Stehlampe mag in einer leeren Wohnung deplatziert erscheinen – beim Home Staging wertet sie das Arrangement der vorübergehenden Einrichtung jedoch sehr auf. Deckenleuchten, welche die unschönen, nackten Glühbirnen verstecken, müssen natürlich montiert werden und hinterlassen dabei Bohrlöcher in der Decke. Wer was auf jeden Fall vermeiden will, kann sich Alternativen überlegen. Dazu gehören zum Beispiel Küchenleuchten, die mit Klebepads auf der Unterseite der Schränke angebracht werden.

Sind in Ihrer Vorsorgewohnung Halogenleuchten in der Decke verbaut, achten Sie unbedingt darauf, dass alle Strahler funktionieren. Dasselbe gilt für die Beleuchtung im Dunstabzug über dem Herd und weitere Lampen in Küche und Badezimmer, etwa jene, die im Spiegelschrank integriert sind. Tauschen sie kalte Lichtquellen gegen neutrale oder warme, um die Räume im rechten Licht erstrahlen und wohnlicher wirken zu lassen.

Sollte sich der Mieter im Anschluss wirklich für Ihre Vorsorgewohnung interessieren, können Sie eventuell einen zweiten Besichtigungstermin bei Tageslicht vereinbaren. So vermeiden Sie spätere Reklamationen oder Unzufriedenheit, weil der Mieter mit den natürlichen Lichtverhältnissen doch nicht glücklich ist.

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Es ist schon lange her, dass Wohnraum und das Leben in den eigenen vier Wänden eine so wichtige Rolle spielten wie gerade jetzt. Das Thema Wohnen hat in Zeiten der Pandemie alle Menschen in irgendeiner Form erfasst.

Neben Homeoffice und Distance Learning versucht man, sich das Leben zu Hause während der Pandemie so angenehm wie möglich zu machen. Doch welche Auswirkungen hat das auf den Immobilienmarkt und die Vermietung von Vorsorgewohnungen?

Der Ansturm auf die Baumärkte nach dem ersten Lockdown hat es ganz deutlich gezeigt: Die Menschen wollen sich das Leben zu Hause in Zeiten der Pandemie besonders gemütlich machen. Ob kleine Renovierungsarbeiten oder gleich ein ganzer Zubau fürs Einfamilienhaus. Beinahe jeder hatte in diesem Jahr kleinere und größere Projekte in den eigenen vier Wänden.

Das ist nicht verwunderlich, schließlich spielen sich heuer fast alle Aspekte des Alltags zu Hause ab. Wer sich in seiner eigenen Wohnung nicht wohl fühlt, hat das spätestens jetzt bemerkt. Und macht sich eventuell auf die Suche nach einem neuen Heim.

Lebensqualität Wohnraum in Zeiten der Pandemie

Gute Lage, ein praktischer Grundriss inklusive Freifläche und eine moderne Ausstattung – die Anforderungen, die Mieter heutzutage an eine Wohnung stellen, sind ganz klar. Seit Corona wurden sie jedoch noch wichtiger. Wer früh genug in eine passende Vorsorgewohnung investiert, kann von diesem Trend profitieren.

Dabei muss eine Immobilie nicht unbedingt mitten in der Stadt sein. Gerade Anlegerwohnungen am Stadtrand oder etwas außerhalb stehen jetzt hoch im Kurs bei Mietern. Hier finden sie genug Platz, Erholung direkt vor der Haustür und im besten Fall trotzdem eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die Autobahn.

Aktuelle Projekte der Captura Unternehmensgruppe im Grazer Speckgürtel:

Allein leben in der Pandemie

Alleinstehende Menschen sind zum Teil besonders hart vom Lockdown betroffen. Auf der anderen Seite stellt es Personen, die mit anderen zusammenwohnen, vor völlig neue Herausforderungen. Hat man sich in einer Wohngemeinschaft früher vielleicht nur selten gesehen, halten sich heute plötzlich alle MitbewohnerInnen den ganzen Tag in der Wohnung auf. Konflikte und neue Probleme sind da praktisch vorprogrammiert. Wer sich eine eigene Wohnung leisten kann, wird da schnell an einen Umzug denken. Denn obwohl das Alleinleben schwierig sein kann, hat es doch zahlreiche Vorteile.

Das kommt allen Eigentümern von kleinen Vorsorgewohnungen zugute. Praktische Einzimmerwohnungen, die mit einer smarten Anordnung der Möbel durchaus für Schlafen, Wohnen und Arbeiten zugleich genutzt werden können, liegen seit Jahren im Trend. Die Coronakrise dürfte die Nachfrage steigern, wobei es noch ein bisschen zu früh für sichere Prognosen ist.

Homeoffice: Herausforderung in den eigenen vier Wänden

Ein smarter Grundriss hilft dabei, einen bestimmten Teil der Wohnung für das Arbeiten von zu Hause aus zu nutzen. Wer nicht genügend Platz für ein eigenes Arbeitszimmer hat, kann mit Regalen als nützliche Raumtrenner arbeiten.

Vermieter von Vorsorgewohnungen können ihre Mieter unterstützen, indem sie für ausreichend Steckdosen in allen Räumen sorgen. Diese lassen sich problemlos auch im Nachhinein installieren. Können Sie beim Kauf Ihrer Anlegerimmobilie noch mitreden, was die Positionierung der Steckdosen angeht, denken Sie die Möglichkeit des Homeoffice gleich mit.

Ihre Mieter werden es Ihnen bestimmt danken!

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Corona begleitet uns nun schon einige Zeit und wird uns wohl leider auch noch die nächsten Monate wenn nicht sogar Jahre begleiten. Doch wie verändert Corona unsere Wohnbedürfnisse, wie ändert sich unsere Zufriedenheit betreffend unseres „home sweet home“?

Das und noch mehr hat das Meinungsforschungsinstitut Integral im Auftrag der österreichischen Bausparkassen abgefragt und deshalb 1000 Personen im Rahmen der aktuellen Wohnstudie befragt.

Das Ergebnis zeigt, dass die Österreicher grundsätzlich mit ihrer momentanen Wohnsituation relativ zufrieden sind, allerdings weniger zufrieden als vor dem ersten Lockdown. Schließlich fallen einem viele Mankos der eigenen vier Wände erst auf, wenn man zwangsweise mehr Zeit in eben diesen verbringt.

Denn im Februar 2020 bekräftigten noch 55 Prozent der Befragten, mit der Wohnsituation sehr zufrieden zu sein. Bei der aktuellen Studie waren es „nur“ noch 50 Prozent, die sehr zufrieden mit ihrer Wohnsituation waren. Wird diese Prozentzahl nach dem 2. Lockdown weiter sinken? 10 Prozent gaben an, „eher weniger zufrieden zu sein“ – die Gruppe der eher weniger Zufriedenen stieg somit um 2 Prozentpunkte an.

Fazit zu den Veränderungen der Wohnbedürfnisse

Was kann das für Anleger und Investoren bedeuten? Nun, wenn die Unzufriedenheit steigt, suchen Mieter neuen Wohnraum. Und das ist dann natürlich auch für Anleger interessant oder auch für jene Neu-Investoren, deren Wohnungen 2021 bezugsfertig werden.

Spannend ist auch die Frage nach den Kriterien für die Wohnungs- oder Hauswahl. Was macht meine Wohnung attraktiv für Mieter? Was erwarten sich die künftigen Bewohner von der Immobilie?

Erwartungsgemäß stehen hier die Kosten an erster Stelle (60 Prozent), Größe (40 Prozent), dem Angebot an Grünfläche (30 Prozent), Balkon und/oder Terrasse (28 Prozent) sowie der Anbindung an den öffentlichen Verkehr (22 Prozent). Wer vor dem Kauf einer Anlegerwohnung diese Kriterien berücksichtigt, wird auch langfristig kein Problem haben, Mieter für seine Immobilie zu finden und sich so ein zusätzliches Einkommen zu generieren.

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Das Leben ist nicht immer planbar. Deshalb kann es vorkommen, dass eine Kündigung des Mietvertrags für die Vorsorgewohnung notwendig wird. Aber aus welchen Gründen darf der Vermieter den Vertrag auflösen? Und welche Fristen gilt es bei unbefristeten wie auch befristeten Mietverhältnissen zu beachten? Wir haben alle wichtigen Informationen für Vermieter.

Die Kündigung eines Mietvertrags ist in Österreich gesetzlich geregelt und schützt dabei vor allem den Mieter. Trotzdem sind Vermieter nicht völlig machtlos. Zahlt ein Mieter gar nicht, besteht Eigenbedarf für die Anlegerwohnung oder ein anderer triftiger Grund, kann eine vorzeitige Kündigung durchaus rechtens sein. Geregelt wird dies einerseits im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch, sowie andererseits im Mietrechtsgesetz.

Fristen für die Kündigung des Mietvertrags

Je nachdem, ob es sich bei dem Vertrag um ein befristetes oder unbefristetes Mietverhältnis handelt, kann sich die Kündigung durch den Vermieter als äußerst kompliziert erweisen.
Gibt es im Vertrag keine eigene Regelung bezüglich der Kündigungsfrist, gilt automatisch §560 der Zivilprozessordnung. Diese setzt die Kündigungsfrist mit einem Monat an. Allerdings muss die schriftliche Kündigung den Mieter wirklich pünktlich einen Monat vorher erreichen. Fallen die ersten beiden Tage des Monats auf ein Wochenende, so gilt der nächste Werktag.

Bei befristeten Verträgen, die meist ohnehin nur für drei Jahre abgeschlossen werden, lohnt sich der Aufwand einer Kündigung durch den Vermieter meist nicht. Damit ein Mietverhältnis nämlich tatsächlich auf diese Art beendet werden kann, müssen gute Gründe vorliegen. Dazu gehören unter anderem ausstehende Zahlungen des vereinbarten Mietzinses oder die mutwillige Beschädigung und Vernachlässigung der Wohnung. Trotzdem ist es meistens eine sehr langwierige und teure Angelegenheit, einen Mieter vorzeitig aus einer Wohnung zu bekommen. Wir empfehlen all unseren KundInnen daher, sich mit besonderer Umsicht auf die Suche nach dem perfekten Mieter zu machen.

Gründe für die Kündigung eines unbefristeten Mietvertrags

Schwierig wird es, wenn es sich um ein unbefristetes Mietverhältnis handelt. Hier müssen besonders schwerwiegende Gründe vorliegen, damit von Seiten des Vermieters gekündigt werden kann. Dazu gehören unter anderem, wenn der Mieter…

  • … trotz schriftlicher Mahnung den Mietzins nicht bezahlt.
  • … die Wohnung stark vernachlässigt.
  • … die Wohnung zu einer stark überhöhten Miete weiter vermietet.
  • … gar nicht in der Wohnung wohnt (ausgenommen sind berufliche Reisen oder Auslandsaufenthalte von begrenzter Dauer).
  • … andere Hausbewohner durch sein Verhalten gefährdet oder besonders rücksichtslos ist.
  • … verstirbt und es keine Eintrittsberechtigten gibt.

Auch ein nachweislicher Eigenbedarf für sich selbst oder Verwandte kann ein Kündigungsgrund sein – ebenso wie einige weitere Gründe. Nachdem dieses Thema sehr komplex und jeder Fall ganz unterschiedlich ist, sollten Sie vor der Kündigung einen Experten zu Rate ziehen. Die Kündigung muss bei einem unbefristeten Mietvertrag außerdem beim zuständigen Bezirksgericht erfolgen und kann dem Mieter nicht einfach selbst zugestellt werden.

Mahnung als letzte Chance für Mieter

Ist ihr Mieter mit der monatlichen Zahlung im Verzug, müssen Sie ihn erst abmahnen, bevor Sie die Kündigung aussprechen können. Auch bei anderen Problemen empfiehlt es sich, zuerst eine Mahnung zu verschicken. Diese sollte ebenfalls wie die Kündigung eines befristeten Mietvertrags in schriftlicher Form erfolgen und am besten eingeschrieben verschickt werden. Erklären Sie darin den Sachverhalt, erläutern Sie die drohenden Konsequenzen und setzen Sie auch eine Frist, bis wann das Problem gelöst sein sollte.

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Ist der Weltspartag noch zum Sparen da oder wirklich nur noch für Nostalgiker interessant?

Wir schauen uns den Weltspartag – den Feiertag der Bankinstitute – genauer an und stellen uns die Frage, ob sich herkömmliches Sparen noch rentiert.

Der Weltspartag stammt aus dem Jahr 1924, ist also fast 100 Jahre alt ist. Das Alter erklärt auch, warum er an sich noch positiv besetzt ist.

Wer erinnert sich denn nicht gerne an die vielen Geschenke beim Einzahlen aufs Sparbuch, die Luftballons und Sturm und Kastanien für Oma und Opa? Doch bei mickrigen Zinssätzen für täglich fälliges Geld zwischen 0,02 und 0,04 kann von Sparen keine Rede sein – berechnet man realistischerweise den Kaufkraftverlust mit ein sieht man, dass sich herkömmliches Sparen mit Sparbuch und Co. nicht rentiert. Nein, das gesparte Geld schwindet sogar und wird weniger. Bitter für Nostalgiker, die in unsicheren Zeiten Stabilität beim herkömmlichen Sparbuch suchen. Gut für all jene, die sich informieren und die Anlegerwohnung für sich als Sparform entdeckt haben.

Weltspartag 2020

Nun steht der Weltspartag 2020 vor der Tür und wie jedes Jahr zieht es auch heuer so manchen treuen Kunden in die Bankfiliale. Doch was ist mit den Zinsen? Klassische Sparprodukte erfreuen sich in Österreich zwar nach wie vor großer Beliebtheit, zum Vermögenserhalt oder gar -aufbau taugen sie aber schon längst nicht mehr.

Aus einem Tag wird eine ganze Woche, denn aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos soll der alljährliche Ansturm auf die Banken besser verteilt werden. Darum findet der Weltspartag 2020 von 19. bis 30. Oktober statt und lockt mit bunten Plakaten und der Aussicht auf allerlei Geschenke bestehende wie auch neue Kunden an. Einmal im Jahr, so scheint es, rücken Sparen, Vorsorge und Anlagemöglichkeiten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Über Zinsen will dabei aber niemand so richtig sprechen. Und das hat einen guten Grund.

Sparbuch: Der Liebling aller Österreicher

Sparbuch

Foto: canva.com

Jeder hat es und niemand ist wirklich zufrieden damit: Das Sparbuch erzeugt mittlerweile sehr gemischte Gefühle bei den heimischen Sparern. Wunderlich ist das nicht. Auf der einen Seite müssen wir schließlich unsere Ersparnisse irgendwo bündeln, auf der anderen Seite sind die Zinsen so niedrig, dass sie die Inflation nicht einmal annähernd abdecken. Wer sein Geld am Weltspartag also aufs Sparbuch legt, bekommt zwar ein Geschenk, zahlt auf lange Sicht gesehen aber einen hohen Preis.

Das Bewusstsein dafür, dass das Sparbuch schon längst nicht mehr die ideale Lösung ist, wächst also auch hierzulande. Während in Deutschland immer mehr und immer jüngere Anleger auf die Börse setzen, zögern die Österreicher noch. Der Handel mit Wertpapieren erscheint zu risikoreich, vielleicht auch zu abstrakt. Solide Werte wie Gold und Immobilien versprechen da mehr Sicherheit, weil hier aus einem Geldwert ein greifbarer Sachwert wird.

Anlegerwohnung: Absicherung und Vermögensaufbau

Eine weitaus sinnvollere Alternative zum klassischen Sparbuch ist die Investition in eine Anlegerwohnung. Mit einem gewissen Kapital ist der erste Schritt bereits gemacht – der restliche Betrag wird über einen Kredit finanziert. Wer dabei richtig kalkuliert, kann durch die Mieteinnahmen einen Teil oder sogar die gesamte monatliche Rate abdecken. Eine mögliche Differenz ist dann wie jener Betrag, den man sonst immer auf das Sparbuch gelegt hat.

KreislaufEine Vorsorgeimmobilie dient aber nicht nur zur Absicherung, sondern kann auch die Pensionslücke schließen. Also jene Differenz zwischen der zu erwartenden Pension und jenem Betrag, den man im Alter voraussichtlich monatlich benötigen wird. Vor allem für Frauen ist das ein wichtiges Thema, schließlich leisten sie den Großteil der Betreuungsarbeit und arbeiten häufiger in Teilzeit als Männer. Zusätzlich dient die Anlegerimmobilie dem Vermögensaufbau der gesamten Familie. Sie kann an die nächsten Generationen weitervererbt werden und sichert so den Kindern und Enkelkindern eine gute finanzielle Basis.

Wert von Immobilien weiterhin stabil

Die Coronakrise hat die Finanzmärkte fest im Griff und führt zum Teil zu massiven Kursschwankungen bei den Aktienwerte. Im Gegensatz dazu ist der Immobilienmarkt nach wie vor sehr stabil. Der stetige Zuzug vieler Menschen in Ballungszentren und deren direkte Umgebung macht eine Anlegerwohnung auch jetzt zu einem sicheren Investment mit guter Rendite.

Der heurige Weltspartag ist eine gute Gelegenheit, um über die eigenen Finanzen nachzudenken und sich über Möglichkeiten jenseits des Sparbuchs zu informieren. Für einen sicheren Notgroschen eignet sich das Bücherl nach wie vor, der langfristige Vermögensaufbau gelingt jedoch bestimmt mit einer Vorsorgewohnung.

Äpfel mit Birnen vergleichen

Natürlich muss man festhalten, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen soll. Eine Anlegerwohnung ist schließlich nicht „täglich fällig“ sondern auf einen langen Zeithorizont ausgelegt und stellt eine nachhaltige Investition dar. Im Idealfall wird durch ihre Vermietung ein zweites Einkommen generiert, das je nach Lage und Ausstattung der Wohnung variiert auch natürlich hier die Rendite, doch mit den 0,02 bis 0,04 Prozent an Zinsen bei Bankinstituten kann es die Anlegerwohnung allemal aufnehmen. Zumal im internationalen Kontext der österreichische Immobilienmarkt als höchst konservativ und wertbeständig wahrgenommen wird.

Sollten Sie auf der Suche nach einer sicheren Anlagemöglichkeit für Ihr Erspartes sein, beraten wir Sie gerne!

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Der Hund als bester Freund und die Katze gegen die Einsamkeit – es gibt viele Gründe, warum Menschen sich ein Haustier zulegen wollen. Aber müssen Vermieter die Tierhaltung in der Anlegerwohnung in jedem Fall billigen? Oder kann sie mit entsprechenden Gründen auch verboten werden?

So viel können wir Vorweg bereits verraten: Das allgemeine Haustierverbot gibt es so nicht mehr. Trotzdem gelten bei der Tierhaltung in einer Mietwohnung einige Regeln.

Die Wohnungssuche ist in den Städten ohnehin schon schwierig. Besitzt ein zukünftiger Mieter dann auch noch einen Hund, kann sie zu einer richtigen Herausforderung werden. Früher war die rechtliche Lage für den Vermieter ganz eindeutig: Er hatte freie Hand, wenn es um das Verbot oder die Erlaubnis von Haustieren in seiner Immobilie ging. Mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshof am 22.12.2010 kippte die Möglichkeit des generellen Haustierverbots. Dies sollte einer generellen Benachteiligung der Tierbesitzer vorbeugen. Trotzdem müssen Vermieter nicht jede Art von Tierhaltung in der Wohnung gestatten und können im Mietvertrag bestimmte Einschränkungen festsetzen.

Welche Art der Tierhaltung gestattet sein muss

Mit dem Ende des generellen Haustierverbots in Mietwohnungen wurde die Haltung bestimmter Tiere gestattet. Kleintiere wie Hamster oder Meerschweinchen, die in Käfigen gehalten werden, Fische oder Reptilien in Terrarien dürfen sich Mieter anschaffen – auch ohne explizite Zustimmung des Wohnungseigentümers. Argumentiert wurde diese Entscheidung vom Obersten Gerichtshof damit, dass von diesen Tieren keine Schäden in der Wohnung oder eine Belästigung der Nachbarn zu erwarten ist.

Welche Tiere können in einer Mietwohnung verboten werden?

Alle freilaufenden Tiere muss der Vermieter jedoch nicht einfach tolerieren, sondern kann ihre Haltung mit einer entsprechenden Klausel im Mietvertrag untersagen. Bestimmte Tierarten bedürfen außerdem einer expliziten Erlaubnis durch den Vermieter. Dazu gehören unter anderem Frettchen. Die können zwar in Käfigen gehalten werden, zählen aber zu den unüblichen Haustieren. Dasselbe gilt für Hausschweine, exotische, giftige oder anderweitig gefährliche Tiere.

Die Haltung von Hunden und Katzen können Vermieter mit guten Gründen und triftigen Bedenken ebenfalls verbieten. Dazu zählt beispielsweise die Sorge um den Zustand der Wohnung. Gerade in einer neuen oder generalsanierten Wohnung können Hunde und Katzen doch sehr deutliche Spuren oder sogar Schäden an Böden, Türstöcken und Wänden hinterlassen. Außerdem kann es durch einen Hund zu einer vermehrten Lärmbelästigung für Nachbarn kommen.

Konsequenzen bei unerlaubter Tierhaltung in der Anlegerwohnung

Schafft sich ein Mieter unerlaubterweise ein freilaufendes Haustier an, haben Vermieter eine ganz klare Handhabe. Sie können den Mietvertrag kündigen. Allerdings kann bei gutem Willen auf beiden Seiten auch eine andere Vereinbarung getroffen werden. So könnte der Vermieter beispielsweise die Kaution erhöhen, um eventuelle Schäden beim Auszug des Mieters abzudecken. Eine Erhöhung der Miete aufgrund der Tierhaltung ist jedoch nicht zulässig. Am besten ist es, das Thema bei der Vertragsunterzeichnung mit dem Mieter ganz klar zu besprechen und eigene Wünsche und Bedenken zu formulieren. Wer den perfekten Mieter gefunden hat, kann bei ihm bestimmt auf Ehrlichkeit vertrauen.

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Gibt es ihn, den richtigen Zeitpunkt um eine Immobilie zu kaufen? Und wenn ja, wann ist die Zeit reif um über Eigentum nachzudenken – sei es nun für die Eigennutzung oder als Anlageobjekt?

Gleich vorweggenommen, der Kauf einer Immobilie ist natürlich immer eine sehr persönliche Entscheidung, weshalb die Antwort auf die Frage, wann der Zeitpunkt gekommen ist, auch sehr individuell ist.

Eigennutzung…

Wenn es um eine Immobilie geht, die selbst bewohnt werden soll, so sprechen wir von Eigennutzung. Hier kommt es ganz stark auf die individuellen Lebensumstände und nicht zuletzt die finanziellen Mittel an. Nicht jeder möchte sich mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung mit Anfang 20 bereits binden – einerseits örtlich an eine Stadt aber auch an die monatlichen Kosten, die durch Fremdfinanzierung und Co. entstehen.

Anders ist die Situation ab dem Alter von 30 Jahren, denn zumeist binden Job und Familie dann bereits an einen Ort, man wird sesshaft. Das zeigen auch Auswertungen, die das Alter des Durchschnittsösterreichers zum Zeitpunkt des ersten Immobilienerwerbs beleuchten. So ist der durchschnittliche Österreicher beim Kauf der ersten Immobilie 31 Jahre alt. Spannend ist ein Vergleich mit anderen Länder, denn beispielsweise in den USA liegt das Durchschnittsalter bei 29 Jahren, in Deutschland bei 34 Jahren.

Aber genauso wie sich Lebenspläne im Laufe vieler Jahre auch mehrmals ändern können, so sind es heute oftmals Vertreter der Generation 50+, die sich bewusst eine neue Immobilie leisten wollen und auch können – mit allem erdenklichen Komfort.

…oder Fremdnutzung?

Auch wenn eine Immobilie für die Fremdnutzung gekauft werden soll, ist das Alter des Erwerbers eine individuelle Entscheidung. Niedrige Zinssätze ermöglichen auch Personen mit wenig Eigenkapital einen Kauf – das senkt den Altersschnitt der Neu-Investoren. Ein Vorteil des Immobilienkaufs in jungen Jahren ist, dass zu Pensionsantritt die Finanzierungsphase bereits in die Ertragsphase übergegangen ist und so ein regelmäßiges Zusatzeinkommen in Form der Mieterträge verbucht werden kann. Aber auch der Kauf einer Anlegerwohnung mit 50+ ist interessant und sorgt für respektable Rendite in Zeiten niedriger Sparzinsen.

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Gelbe Flecken an den Wänden und unangenehme Gerüche – das Rauchen in der Wohnung kann deutliche Spuren hinterlassen. In besonders schlimmen Fällen ist dann eine Renovierung der Wände erforderlich, damit sich überhaupt ein neuer Mieter findet. Kann man als Eigentümer das Rauchen in der Wohnung also generell verbieten?

Auf der Suche nach dem perfekten Mieter oder der idealen Mieterin für die eigene Anlegerwohnung versucht man natürlich, jeden einzelnen Bewerber möglichst gut kennen zu lernen. Die Frage “Rauchen Sie” stellt beinahe jeder Vermieter zumindest beiläufig während der Wohnungsbesichtigung. Ob ein potenzieller Mieter darauf ehrlich antwortet, kann man natürlich nicht wissen – er ist auch nicht zu einer wahrheitsgemäßen Auskunft verpflichtet.

Deshalb möchten manche Eigentümer beim Abschluss eines Mietvertrags das Rauchen in der Wohnung mit einer entsprechenden Klausel verbieten. Doch auch wenn der Konsum von Zigaretten in öffentlichen Gebäuden seit 2018 nicht mehr zulässig ist, in einer Mietwohnung kann man ihn nicht einfach untersagen.

Rauchverbot nicht zulässig

Ein generelles Rauchverbot in der vermieteten Vorsorgewohnung ist rechtlich leider nicht möglich. Lediglich in Gemeinschaftsräumen wie dem Stiegenhaus, im Lift oder in der Garage kann ein striktes Verbot durchgesetzt werden. Selbst wenn der Mieter einer entsprechenden Klausel zustimmt, ist diese im Streitfall nichtig. Die Kündigung des Mietvertrags allein aufgrund des Rauchens in der Wohnung ist daher ungültig.

Rauchen auf dem Balkon

Auch das Rauchen auf dem Balkon ist zulässig, da dieser ja als Teil der Wohnung zählt. Dabei besteht jedoch immer die Gefahr, dass sich Nachbarn durch den Geruch belästigt fühlen und es zu Streitigkeiten innerhalb der Hausgemeinschaft kommt. In diesem Fall können Sie als Vermieter nur an die gegenseitige Rücksichtnahme appellieren. Sollte es aufgrund des starken Zigarettenkonsums zu einem gerichtlichen Streit kommen, kann dem Mieter das Rauchen auf dem Balkon tatsächlich untersagt werden. Hier muss die Belästigung allerdings schon sehr stark sein.

Kann die Kaution bei Rauchern einbehalten werden?

Zieht ein rauchender Mieter aus Ihrer Vorsorgewohnung aus, sollten Sie die Wände auf starke Vergilbungen kontrollieren. Bei einer Abnutzung, die über das übliche Maß hinausgeht, und bei Brandschäden können Sie einen Teil oder auch die gesamte Kaution für die Instandsetzung einbehalten. Allerdings ist rechtlich nicht genau festgelegt, welche Schäden durch Nikotin an den Wänden noch normal sind und was darüber hinausgeht. Nicht selten landen solche Fälle dann vor einer Schlichtungsstelle.

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Wie sieht eine gute Vorsorge für Frauen in der Pension aus? Worin unterscheidet sich diese gegenüber den Männern? Finden Sie die Antworten im folgenden Beitrag.

Auch wenn viele Maßnahmen dafür sorgen sollen, dass Frauen und Männer bei der Bezahlung gleich gestellt werden, ist es leider noch immer so, dass die Einkommensschere auseinander klafft. Selbst wenn Frau das in der Gegenwart gut ausgleicht – sei es durch Teilung der Ausgaben  mit dem Partner oder durch  Beihilfen, ergibt sich für die Höhe der Pension ein tristes Bild.

So zeigen aktuelle Studien, dass Frauen in Österreich durchschnittlich um 41,86 Prozent weniger Pension erhalten als Männer. Das sind ganze 825 Euro pro Monat weniger, die Frau Österreicherin zum Leben hat. Ein alarmierender Trend, dessen Gründe schnell erklärt sind.

Es sind nach wie vor die Frauen, die unbezahlte Arbeit wie Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen verrichten. Dazu kommt oft jahrelanges Arbeiten in Teilzeit, damit die Work-Life-Balance im grünen Bereich ist. Unterm Strich ergeben ein niedriges Einkommen und weniger Beitragsmonate eine niedrigere Pension, das ist die traurige Realität und lässt sich auch nicht schön reden.

Rechtzeitige Vorsorge für Frauen

Um einer drohenden Altersarmut entgegen zu steuern, gilt es, früh genug mit der Altersvorsorge zu starten. Da das Sparen bei Kreditinstituten kaum Zinsen abwirft und die Börsen unsicher sind, kann der Kauf einer Anlegerwohnung die Lösung sein. Denn wer bereits in jungen Jahren mit der Finanzierung startet und erste Eigenmittel für die Anzahlung vorweisen kann, freut sich bei Pensionsantritt bereits über monatliche Mieterträge, die am Konto landen und ein fixes, zweites Einkommen darstellen.

Anlegerwohnungen sind also gerade für Frauen eine Möglichkeit, während der aktiven Phase im Berufsleben Monat für Monat vorzusorgen. Anstelle eines Dauerauftrags für ein wenig attraktives Sparprodukt, zahlt man monatliche Kreditraten zurück und schafft so Eigentum.

Safety first

Die Anlegerwohnung sorgt dabei nicht nur durch die monatlichen Mieterträge für Sicherheit, sondern kann natürlich auch jederzeit veräußert werden, sollten Sie größere Beträge für beispielsweise den barrierefreien Umbaus Ihres Hauses benötigen. Anders als Aktien, die in volatiler Zeiten rasch an Wert verlieren können, steigt der Wert von Betongold in gefragten Lagen jedenfalls.

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Eine Wohnungsübergabe kann vor allem beim Auszug eines Mieters zu einer unangenehmen Situation werden. Nicht selten kommt es dabei zu Konflikten – vor allem, wenn es Schäden in der Wohnung gibt. Damit auf beiden Seiten Klarheit herrscht, ist es wichtig, bei der Übergabe ein Protokoll zu führen. Was es dabei sonst noch zu beachten gilt, haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst.

Besonders der Einzug des ersten Mieters in eine neu erworbene Anlegerwohnung kann ein fast schon sentimentaler Moment sein. Immerhin übergibt man damit nicht nur Schlüssel, sondern auch die Verantwortung für sein persönliches Eigentum an jemand anderen. Die Wahl des richtigen Mieters ist daher ganz entscheidend. Zusätzlich sollten im Zuge der Übergabe noch einmal wichtige Details besprochen werden. Haben Sie ein spezielles Anliegen an Ihren Mieter? Dann ist jetzt der Zeitpunkt, ihm das zu sagen!

Checkliste für die Wohnungsübergabe

Gehen Sie jede Wohnungsübergabe mit Ruhe an. Was für Vertreter von Hausverwaltungen reine Routine ist, ist für den privaten Vermieter eine eher seltene Situation. Schreiben Sie sich am besten eine Liste mit allen wichtigen Punkten, damit sie nichts vergessen.

  • Achten Sie darauf, dass beim Termin der Übergabe noch Tageslicht vorhanden ist. So können Details wie Boden und Wände besser beurteilt werden.
  • In der Regel müssen Sie die Wohnung leer an Ihren Mieter übergeben. Es sei denn, Sie haben etwas anderes vereinbart. Halten Sie alle Einrichtungsgegenstände und die Ausstattung der Küche schriftlich fest.
  • Vergessen Sie nicht darauf, bei jedem Ein- und Auszug sämtliche Zählerstände für Strom, Gas und Wasser abzulesen!

Einzug eines neuen Mieters

Führen Sie beim Einzug eines neuen Mieters auf jeden Fall ein Übergabeprotokoll mit den Daten und Unterschriften aller Anwesenden. Das erleichtert Ihnen die Beurteilung der Wohnung bei seinem Auszug. Machen Sie von deutlichen Gebrauchsspuren Fotos, um später unangenehme Konflikte zu vermeiden.

Kontrollieren Sie, ob alle Fenster und Türen ordentlich schließen und Jalousien oder Rollos einwandfrei funktionieren. Nehmen Sie gemeinsam mit dem neuen Mieter alle Küchengeräte kurz in Betrieb. So sind alle anwesenden Personen Zeugen, dass die gesamte Wohnung in einwandfreiem Zustand ist. Sollte es Beanstandungen geben, notieren Sie sich diese im Protokoll und veranlassen Sie eine zügige Reparatur. Ein zufriedener Mieter ist in der Regel auch ein zuverlässiger, der für einen längeren Zeitraum in der Wohnung bleibt. Damit alles seine Richtigkeit hat, erhält auch der Mieter eine Kopie des Übergabeprotokolls.

Wohnungsübergabe beim Auszug – darauf kommt es an

Natürlich gehen wir davon aus, dass Ihr Mieter gut auf die Immobilie achtet. Doch auch beim normalen Wohnen und Leben passiert das ein oder andere Missgeschick. Nicht jede Schramme am Türstock ist gleich eine Tragödie, beim Auszug sollten Sie sich dennoch genug Zeit nehmen, um sich die gesamte Wohnung in Ruhe anzusehen.

Macht die Wohnung auf den ersten Blick einen guten Eindruck, ist das schon einmal ein positives Zeichen. Eine besenreine Übergabe ist die Voraussetzung dafür, dass Sie die Schlüssel vom ausziehenden Mieter akzeptieren können. Streifenfrei glänzende Fenster und ein blitzendes Badezimmer sind allerdings keine notwendige Anforderung. Darum muss sich der neue Mieter später selbst kümmern. Darüber hinaus gibt es noch weitere Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Gibt es offensichtliche Schäden am Boden, an den Wänden oder an einem Gerät in der Küche sowie dem Boiler im Badezimmer? Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit sämtlicher Herdplatten, des Kühlschranks und der Geschirrspülmaschine. Wichtig ist, dass Sie den Geräten dabei auch wirklich genug Zeit lassen. Gerade bei der Spülmaschine kann es erst nach einigen Minuten zu einer Fehlermeldung kommen, wenn beispielsweise etwas bei der Wasserzufuhr nicht stimmt.
  • Einbauschränke, Rigipswände oder andere bauliche Änderungen müssen vom Mieter vor dem Auszug fachgerecht beseitigt werden. Dabei dürfen keine offensichtlichen Spuren zurückbleiben. Sehen Sie in der Veränderung aber Potenzial und eine mögliche Wertsteigerung Ihrer Anlegerwohnung, können Sie natürlich eine entsprechende Vereinbarung mit dem Mieter treffen.
  • Kontrollieren Sie auch, ob ein etwaiges Kellerabteil zur Gänze ausgeräumt ist. Die Entrümpelung könnte sonst unnötige Kosten verursachen.
  • Lassen Sie sich sämtliche Schlüssel im Zuge der Übergabe zurückgeben. Vergessen Sie nicht auf Keller- und Postkastenschlüssel und achten Sie darauf, dass diese nicht verbogen sind.
  • Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit, müssen Sie dem Mieter die Kaution zurückzahlen. Bei Schäden in der Wohnung, können Sie einen entsprechenden Teil dieses Geldes für Reparaturen verwenden.

Normale Abnutzung oder wirklicher Schaden?

In manchen Fällen ist es schwierig zu beurteilen, ob ein Kratzer im Parkett noch unter die normale Abnutzung fällt oder bereits als Schaden gewertet werden kann. Leichte Kratzspuren, Abdrücke von Möbelstücken oder helle Flecken durch Teppiche lassen sich nicht vermeiden. Tiefe Dellen, Wasserschäden oder extreme Spuren von Bürosesseln müssen Sie jedoch nicht einfach so hinnehmen. In diesen Fällen können Sie einen Teil der Kaution für die Reparatur einbehalten. Dasselbe gilt für übermäßig viele oder außergewöhnlich große und tiefe Löcher in den Wänden.

Dass ein Mieter bei Auszug automatisch ausmalen muss, stimmt heutzutage nicht mehr. Sind bestimmte Wände oder Teile davon aber in einer dunklen oder knalligen Farbe gestrichen, muss er diese wieder neutral färben. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten auf jeden Fall von einem Experten beraten. Dieser kann Ihnen sagen, ob eine gewöhnliche Abnutzung oder doch schon ein Schaden vorliegt.

Sollten Sie zum Thema Anlegerwohnung oder Vorsorgewohnung und Wohnungsübergabe Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne.

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