So niedrig wie jetzt war das Zinsniveau noch nie. Welchen Nutzen Sie beim Kauf einer Anlegerwohnung und Vorsorgewohnung daraus ziehen können und wie Sie dies möglichst gewinnbringend tun, erfahren Sie hier:

Das Zinsniveau ist auf historischem Tiefstand und wird es wohl noch einige Zeit bleiben. Was für klassische Sparformen wie das Sparbuch noch weniger Attraktivität bedeutet, lässt hingegen Anleger jubeln, denn noch nie war es so einfach und günstig, Anlegerwohnungen zu finanzieren. Die Kreditzinsen sind momentan derart niedrig, dass die Rendite durch die Mieteinnahmen in der Praxis so gut wie immer höher ist.

Selbst bei Vorhandensein des gesamten Kaufpreises der Wunschimmobilie kann es also sinnvoll sein, einen Teil des Kaufpreises fremd zu finanzieren – so komisch das auf den ersten Blick auch klingen mag. Mit dem Zurückzahlen der monatlichen Kreditraten schaffen Anleger so Wohnungseigentum, das auch jede Krise übersteht und auch den folgenden Generationen noch Freude bereiten wird.

Krisensicher? Sicher!

Die jüngste Krise am internationalen Aktienmarkt zeigt, dass auch vermeintlich sichere Aktienpapiere aus dem Technologiebereich herbe Verluste einstecken mussten. Für viele Investoren – gerade Kleinanleger – stellt sich nun die Frage, wie man in einem durch Corona geschwächtem Wirtschaftsgefüge dennoch zu den Gewinnern zählen könnte. Investoren, die mehr als die mickrigen Sparzinsen der Banken möchten, sind mit Immobilien auf der sicheren Seite – in jeder Hinsicht.

Denn bei Einhaltung einiger Punkte, wie Lage und Wohnungsgröße, steht einer langfristigen Karriere als Anleger mit solider, steigender Rendite nichts im Wege. Denn Mietwohnungen in guten Lagen sind immer gefragt, gerade in Krisenzeiten wenn nicht jeder das notwendige Eigenkapital besitzt, um Wohnungseigentum zu realisieren. Ein zusätzliches Einkommen in Form von Mieteinnahmen sorgt Monat für Monat für die Gewissheit, sich für die richtige Anlageform entschieden zu haben. Ganz nebenbei schafft man Eigentum, das jederzeit auch wieder verkauft werden kann, sollte man seine Anlagestrategie ändern wollen.

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Im folgenden Beitrag finden Sie eine Hilfestellung zum Thema Reparaturen in Anleger- und Vorsorgewohnungen. Was ist zu bedenken und wer trägt die Verantwortung im Falle einer Reparatur?

Ein tropfender Wasserhahn, ein defekter Boiler oder eine kaputte Geschirrspülmaschine – in einer Wohnung können viele Dinge kaputt werden. Auch sorgsame Mieter sind keine Garantie dafür, dass niemals Reparaturkosten entstehen. Doch nicht alle Instandsetzungskosten sind vom Vermieter zu tragen. In den meisten Fällen klärt das Mietrecht eindeutig, wer für eine bestimmte Reparatur aufkommen muss.

Regelung der Reparaturkosten im Altbau versus Neubau

Zuerst einmal macht es einen Unterschied, ob die Wohnung im Altbau oder geförderten Wohnbau liegt. In diesen Fällen kommt es nämlich zu einer Vollanwendung des Mietrechtsgesetzes. Handelt es sich bei der vermieteten Immobilie um einen Neubau, spricht man von der Teilanwendung des Mietrechtsgesetzes. Hier können viele Dinge, unter anderem auch die Kostenübernahme von Reparaturen, vertraglich zwischen Mieter und Vermieter geregelt werden.

Für welche Reparaturen ist der Vermieter zuständig?

In der Regel lässt sich sagen, dass sich der Vermieter um die Instandhaltung aller allgemeinen Teile des Hauses kümmern muss. Dazu gehören unter anderem Außenfenster inklusive Rollo, Haus- beziehungsweise Wohnungstür sowie Dächer und Fassaden. Dasselbe gilt für Gemeinschaftsanlagen wie eine Heizungspumpe, Aufzug, Fahrradkeller und Außenanlagen. Schäden innerhalb der Wohnung, die eine akute Gefahr darstellen, müssen ebenfalls vom Vermieter unverzüglich gerichtet werden. Gibt es etwa gravierende Probleme mit den elektrischen Leitungen, einen akuten Wasserrohrbruch oder ein gravierendes Schimmelproblem muss sich ebenfalls der Vermieter darum kümmern.

Küchengeräte und Boiler – wer bezahlt dafür?

Laut Mietrechtsgesetz ist der Mieter für die Behebung sämtlicher Schäden an den Küchengeräten zuständig. Es sei denn, es ist akute Gefahr im Verzug. Dann muss wiederum der Vermieter handeln. Ein bisschen gefinkelter ist die Sache im Neubau, denn hier gilt die vertragliche Vereinbarung. Ist die Küche mitvermietet, muss sich der Vermieter auch darum kümmern, dass alle Geräte einwandfrei funktionieren. Beim Verleih der Küche übernimmt hingegen der Mieter die Verantwortung für anfallende Reparaturkosten. Ähnlich verhält es sich mit dem Boiler im Badezimmer: Ist er mitvermietet und gehört zur Wohnungsausstattung, muss der Vermieter auch für Schäden oder Ersatz aufkommen. Ausnahmen gibt es nur, wenn der Mieter den Schaden selbst verursacht hat oder seiner Wartungspflicht nicht nachgekommen ist.

Und der tropfende Wasserhahn? Für sämtliche Armaturen, Steckdosen und Schalter ist der Mieter zuständig. In diesen Fällen muss er sich selbst um eine sachgemäße Reparatur kümmern.

Mietzinsminderung aufgrund schwerer Mängel

Kommt der Vermieter seinen Instandhaltungspflichten nicht nach, kann der Mieter eine Mietzinsminderung verlangen. Das ist allerdings nur möglich, wenn die Wohnung durch den Mangel nur mehr eingeschränkt genutzt werden kann. Das wäre zum Beispiel bei einer defekten Therme, undichten Fenstern oder Schimmel der Fall.

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Balkon, Badewanne & Co: Ansprüche an Wohnungen steigen
Die Ansprüche an Wohnungen steigen und das aus gutem Grund. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Ansprüche an eine Anlegerwohnung oder Vorsorgewohnung gestellt werden.

Gut ein Viertel ihres monatlichen Nettogehalts geben die Österreicherinnen und Österreicher nämlich für die eigenen vier Wände aus. Ob als Eigentum oder zur Miete spielt dabei keine Rolle, denn in jedem Fall handelt es sich dabei um ganz schön viel Geld. Das eigene Zuhause muss aus diesem Grund auch gut ausgestattet sein und die eigenen Ansprüche erfüllen, um die richtige Lebensqualität für diesen Preis zu bieten. Nicht nur Eigentümer, auch Mieter achten daher vermehrt auf einen gewissen Standard. 

Ruhige Lage, gute Raumaufteilung

Neben der bevorzugt ruhigen Lage mit guter Verkehrsanbindung spielen unter anderem die Raumaufteilung und die Ausstattung der Wohnung eine wichtige Rolle. Während sich Neubauwohnungen in der Regel durch effiziente Grundrisse und großzügige Freiflächen wie Balkon oder Terrasse auszeichnen, sieht man sich im Altbau häufig mit Durchgangszimmern und älterer Ausstattung konfrontiert. Diese Wohnungen bringen auf der anderen Seite jedoch einen gewissen Charme mit sich, der bei vielen Mietern sehr gefragt ist. Wer auf der Suche nach einer Anlegerwohnung ist, muss stets das Gesamtpaket betrachten und dabei auch bedenken, wie und wer der zukünftige ideale Mieter sein sollte.  

Vom Haus zur Wohnung, vom Land in die Stadt

Der Trend beim Wohnen zeigte im Verlauf der letzten Jahre in eine ganz eindeutige Richtung. Immer mehr Menschen zieht es wegen Ausbildung oder Beruf vom Land in die Stadt und zugleich von einem Haus in eine Wohnung. Viele davon sind potenzielle Mieter für die Zukunft. Dieser Trend zeigt eindeutig, wie sich der Immobilienmarkt in den kommenden Jahren entwickeln wird. Mietwohnungen bleiben gefragt, vor allem jene mit einem entsprechend hohen Standard. 

Ausstattung bei Vorsorgewohnungen

Eine gehobene Ausstattung steigert die Vermietbarkeit und damit auch die Rendite einer Wohnung für die Pensionsvorsorge. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Vorsorgewohnung auf all jene Dinge, die für Mieter besonders wichtig sind. Eventuelle Freiflächen, die Ausstattung des Badezimmers und ein zur Wohnung gehörender Parkplatz sind dabei genauso wichtig wie die Raumaufteilung. Auch wenn ein Lift im Haus die Betriebskosten erhöht, eine Wohnung im Dachgeschoss ist schwieriger zu vermieten, wenn die zukünftigen Bewohner tagtäglich viele Stufen überwinden müssen. Auch Abstellflächen wie ein Kellerabteil erhöhen die Attraktivität Ihrer Immobilie. Denken Sie beim Kauf Ihrer Vorsorgewohnung daran, dass sich Ihre zukünftigen Mieter einen bestimmten Standard wünschen. Das kommt übrigens auch Ihnen selbst zugute, denn mit der monatlichen Miete hilft Ihr Mieter Ihnen, die Kreditrate zu tilgen. So sorgen Sie optimal für Ihren Pension vor und schaffen gleichzeitig attraktiven Wohnraum für andere. 

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Beitragsbild: canva.com

Home Staging – auch property presentation oder property styling genannt – ist ein Trend, der immer stärker auch die heimische Immobilienszene erobert. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Und wie können Sie als Anleger die Vorteile von Home Staging für sich nutzen?

Unter Home Staging versteht man das professionelle „Verschönern“ einer Wohnung oder eines Hauses mit dem Zweck der Verkaufsförderung. Zu dieser Adaption gehört der gezielte Einsatz von ausgeliehenen Möbeln, Deko-Accessoires, Farbe und Licht.

In Amerika kommt Home Staging bereits seit den 1970er-Jahren zum Einsatz, nun erobert der Trend zur optimalen Präsentation von Immobilienobjekten immer stärker auch den deutschsprachigen Raum. Und das mit gutem Grund: Umfragen unter amerikanischen Immobilienmaklern haben gezeigt, dass durch den professionellen Einsatz von Home Staging der Verkaufszeit um ein Drittel bis zur Hälfte verkürzt werden konnte. Zudem wurde ein um 10-15 Prozent höherer Verkaufspreis erreicht.

Ausgaben versus Einnahmen

Die Kosten des Home Stagings belaufen sich zumeist auf 1 bis 3 Prozent des Verkaufspreises der Immobilie. Diese Investition rechnet sich in den meisten Fällen rasch, denn die professionell von Home Stagern vorbereiteten Immobilien sind schneller verkauft. Laut Umfragen werden 84 Prozent aller von Home Stagern vorbereiteten Immobilien innerhalb von drei Monaten verkauft, 54 Prozent innerhalb von vier Wochen und 14 Prozent sogar bereits bei der

Wohnungsbesichtigung. Deshalb verwundert es wenig, dass bei größeren Wohnbauprojekten gerne Musterwohnungen professionell gestaltet werden, um das Wohngefühl erlebbar zu machen.

Kaufentscheidungen werden vorrangig am „Point of Sale“ getroffen, das ist aus der Verkaufspsychologie bekannt. Der „Point of Sale“ befindet sich beim Immobilienkauf in der Immobilie, also sollte alles daran gesetzt werden, dass die Besichtigung der Immobilie einen bleibenden positiven Eindruck hinterlässt.

Liebe auf den ersten Blick

Wohnungssuchende selektieren interessante Angebote meist nach vorhandenen Fotos im Internet oder in Zeitungen. Es überrascht wenig, dass eine eingerichtete Wohnung mit harmonierendem Farbkonzept und durchdachtem Interieur mehr Wohlfühlatmosphäre und Behaglichkeit ausstrahlt, als eine Wohnung ohne Möbelstücke oder mit veralteter, nicht passender Einrichtung. Wohnungen, die auf Fotos nicht überzeugen können, kommen viel seltener in die engere Wahl für Besichtigungstermine. Sticht die Wohnung aus der Vielzahl der Inserate durch geschmackvolle Innen-Einrichtung heraus, zieht sie wesentlich mehr Aufmerksamkeit auf sich.

Der Trend des Home Stagings betrifft Altbauwohnungen wie Neubauwohnungen gleichermaßen. In Altbauwohnungen können bereits vorhandene Möbelstücke harmonisch in das Home Staging-Konzept integriert werden. In Neubauwohnungen ist die Sachlage eine andere, hier ist es oftmals ein Problem, sich vorzustellen, wie die Wohnung eingerichtet aussehen kann. Home Staging schafft hier Abhilfe und visualisiert den zukünftigen Wohntraum.

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Private Vorsorge: wer früher plant, liegt sicherer
War eine ausreichend hohe Pension für frühere Generationen noch eine sichere Angelegenheit, ist für junge Menschen ungewiss, was die Zukunft bringt.

Wie lange wird eine heute Dreißigjährige arbeiten müssen? Und wie hoch wird ihre staatliche Rente dann sein? Wichtige Frage, auf die niemand eine konkrete Antwort weiß. Umso wichtiger ist in den letzten Jahren auch die private Vorsorge geworden. Diese schließt die Pensionslücke und ermöglicht so einen sorgenfreien Ruhestand mit hoher Lebensqualität. 

Sparen bei Jungen hoch im Kurs

Dass sie sich zu einem bestimmten Teil selbst um ihre Pension kümmern müssen, ist vielen jungen Menschen durchaus bewusst. Im Schnitt legt die Altersgruppe bis dreißig Jahre rund zweihundert Euro im Monat auf die Seite, um sich auch im Alter den gewünschten Lebensstandard zu erhalten. Favorit unter den Anlageformen ist in Österreich nach wie vor das Sparbuch, obwohl die derzeitigen Zinsen nicht einmal die Inflation ausgleichen. Die Österreicherinnen und Österreicher setzen beim Sparen weiterhin konsequent auf eine gefühlte Sicherheit. Deshalb geben heimische Sparer Sachwerten im Gegensatz zu Wertpapieren nach wie vor den Vorzug. Nicht nur der Besitz von Gold, auch Immobilien als reale Anlage sind daher beliebte Alternativen zu Sparbuch und Bausparer. 

Vorsorgewohnung als Zusatzeinkommen

Entgegen aller Zweifel und Befürchtungen ist eine Wohnung für die private Vorsorge auch für junge Menschen mit durchschnittlichem Einkommen erschwinglich. Bereits mit einem Eigenkapital von 15.000 bis 20.000 Euro und einer zusätzlichen Fremdfinanzierung kann eine Vorsorgeimmobilie gekauft werden. Die Miete deckt dann die monatlichen Kreditraten zum Großteil ab – was darüber hinausgeht, zahlt man wie eine monatliche Sparrate einfach dazu.

Wer in Realitäten investiert, profitiert von einer höheren Rendite und hat nach Beenden der Finanzierung tatsächliches Eigentum. Die monatliche Miete ist dann ein schönes passives Zusatzeinkommen, das Ihnen auch in der Pension erhalten bleibt. Ebenso profitieren nachkommende Generationen von Ihrer Investition, wenn sie die Wohnung später erben und damit ein sorgenfreies Leben genießen können. 

So finden Sie die perfekte Anlegerwohnung

Wer sich für eine Wohnung zur Anlage und Vorsorge entscheidet, sollte auf eine optimale Vermietbarkeit achten. Dazu gehören neben einer attraktiven Lage auch die Größe der Immobilie, ihr Grundriss, Freiflächen und eventuell ein Parkplatz oder eine Garage. Sie sollten sich bei Ihrer Suche nicht nur auf die großen Städte Österreichs beschränken, denn auch am Land gibt es attraktive Projekte. Achten sie hier auf eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und eine nahegelegene Autobahnauffahrt. Mit einer Wohnung, die all diese Kriterien erfüllt, machen Sie einen wichtigen Schritt für Ihre persönliche Altersvorsorge. 

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Die „Dos and Donts“ eines Vermieters – und Fehler, die es als Neu-Vermieter gilt, zu vermeiden.

Es ist geschafft – die erste eigene Anlegerwohnung ist gekauft. Die ersten Besichtigungen mit potentiellen Mietern sind vereinbart.. Das Leben als Vermieter steht quasi in den Startlöchern und natürlich will man gerade zu Beginn keine Fehler begehen, die sich womöglich nur schwer im Nachhinein korrigieren lassen. Schließlich zeigen Umfragen, dass viele Immobilienbesitzer erst gar nicht vermieten, weil sie Angst vor Chaos mit den Mietern haben. Mietnomaden, verspätete Zahlungen und komplexes Mietrecht – niemand will die Kontrolle über seine Immobilie verlieren. Doch diese Angst ist oftmals unbegründet, wenn man sich an einige Regeln hält.

Was gilt es also zu beachten, um in eine möglichst erfolgreiche Vermieterlaufbahn zu starten? Wir zeigen die drei ersten Schritte auf und weisen auf Fehler hin, die man keinesfalls begehen sollte.

Step by step

1.) Wer die Wahl hat, …

…hat die Qual. Naja, ganz so schlimm ist es natürlich nicht, aber nichtsdestotrotz ist eine durchdachte Auswahl der Mieter sehr wichtig. Gerade wenn es um die Zahlungsfähigkeit geht, ist eine gute Recherche oder das Einfordern einer Zahlungsfähigkeit ratsam. Auch die sozialen Netzwerke stellen im Internetzeitalter eine gute Informationsquelle dar und vervollständigen das Bild vom potentiellen Mieter.

2.) Vertraglich festhalten!

Der perfekte Mieter wurde gefunden? Glückwunsch! Nun gilt es, alles Wesentliche schriftlich festzuhalten. Nehmen Sie von mündlichen (Neben-) Vereinbarungen möglichst Abstand, denn in der Praxis sind es oftmals diese Absprachen genau der Grund für so manchen Streit und Unstimmigkeiten. Das gilt auch – oder gerade – dann, wenn Sie an Freunde oder Familienmitglieder vermieten. Das Sprichwort „Strenge Rechnung, gute Freundschaft“ kommt nicht von ungefähr und sollte gerade wenn es um so etwas Essentielles wie eine Mietwohnung geht selbstverständlich sein. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für das Übernahmeprotokoll und den Mietvertrag – beides soll unbedingt VOR dem Einzug des neuen Mieters unterzeichnet werden.

3.) Kaution nicht vergessen

Die Kaution gibt dem Vermieter zusätzliche Sicherheit und sollte auf keinen Fall vergessen werden, auch wenn sie gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Sie stellt eine Ausfallsrücklage dar, wer als Vermieter freiwillig darauf verzichtet, muss etwas bei einem Mietentfall oder Beschädigungen in der Wohnung rechtliche Schritte gehen. Im Normalfall einigt man sich auf eine Kaution in der Höhe von drei Monatsmieten inklusive Betriebskosten, sie kann in Form einer Bankgarantie oder auch bar übergeben werden. Auch hier gilt: Unbedingt schriftlich festhalten!

Beachtet man die Basics auf den ersten Schritten als Vermieter, steht einer erfolgreichen Vermieterkarriere nichts mehr im Wege!

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Die eigene Garage oder ein Parkplatz ist für viele Mieter ein großes Plus, wenn es um die perfekte Wohnung geht.

Die lästige Suche nach einem passenden Stellplatz spätabends oder mit viel Gepäck im Kofferraum gehört damit nämlich endlich der Vergangenheit an. Aber muss eine Anlegerwohnung unbedingt über eine zusätzliche Abstellmöglichkeit für einen PKW verfügen?

Parkplatz hebt Wert der Wohnung

Ganz klar, wer einem zukünftigen Mieter eine Wohnung mit Parkplatz anbieten kann, hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Auch im urbanen Raum besitzen nach wie vor viele Menschen ein Auto. Je zentraler die Wohnung liegt, umso entscheidender wird die Frage: Wohin mit dem PKW? Das Parken in der blauen Zone ist mit Ausnahmegenehmigung für Anrainer zwar möglich, die Parkplatzsuche wird aber trotzdem zum Problem. Abhängig vom Wochentag und der Uhrzeit ist es oft reine Glückssache, ob und wo man das Auto abstellen kann.

Ein Parkplatz, der explizit der Anlegerwohnung zugeteilt ist, steigert daher nicht nur die Beliebtheit der Immobilie bei potenziellen Mietern, sondern hebt auch den Wert der Wohnung. Schließlich ist der PKW-Stellplatz ein Teil davon und wird ebenfalls zum Mietzins hinzugerechnet. Neben zugeteilten Stellplätzen gibt es bei manchen Häusern auch Parkplätze auf den Allgemeinflächen, die von allen Bewohnern gleichermaßen genutzt werden können. Diese beeinflussen zwar nicht die Höhe der Miete, tragen aber trotzdem positiv zum Gesamteindruck der Immobilie bei.

Vorteile einer Garage

Eine Garage ist für jeden Autobesitzer natürlich die beste Lösung, um Rost und anderen Schäden vorzubeugen. In einer eigenen Garagenbox gibt es außerdem zusätzlichen Stauraum für all jene Dinge, die sonst in der Wohnung oder im Keller landen würden. Sowohl ein Tiefgaragen-Stellplatz als auch die Garagenbox heben den Mietzins zusätzlich. Letztere kann auch gut separat vermietet werden, wenn der Wohnungsmieter keine Verwendung für die Garagenbox hat. Natürlich schlagen sich Parkplatz und besonders eine Garage auf den Kaufpreis der Wohnung. Wer sich in einem engen finanziellen Rahmen bewegt, muss daher eventuell bestimmte Kompromisse eingehen.

Kauf einer Vorsorgewohnung ohne PKW-Stellplatz

Der Kauf einer Anlegerimmobilie ohne dazu gehörenden Parkplatz muss kein Nachteil sein. Die Förderung des öffentlichen Verkehrs und der Ausbau seines Netzes sowie die steigende Beliebtheit von Fahrrädern und E-Bikes bringt immer mehr Menschen dazu, auf den eigenen PKW zu verzichten. Auch Car-Sharing-Angebote nehmen im Zuge der Mobilitätswende vermehrt zu und sind oft bereits Teil des Konzepts für wachsende Stadtteile. Wohnungen in der Fußgängerzone oder mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr sind besonders für Mieter interessant, die keinen eigenen PKW besitzen oder das ewige Parkplatz-Problem schon anders gelöst haben.

Bei der Entscheidung für eine Vorsorgewohnung sollte man in erster Linie bedenken, wie hoch das eigene Budget ist. Wo liegen die eigenen Prioritäten? Und welche Art von Mieter soll einmal einziehen? Wer auf diese Fragen bereits Antworten hat, kann abschätzen, ob ein Stellplatz absolut notwendig ist. Für eine zukünftige Studenten-WG spielt eher die Größe der Wohnung eine Rolle, ein Pendler will wohl kaum auf den Parkplatz verzichten.

Sollten Sie noch weitere Fragen zur Konzeption einer Anleger- und Vorsorgewohnung haben, wenden Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an uns.

 

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Spricht man von einer  barrierefreie Wohnung, haben die meisten von uns unweigerlich das Bild eines Rollstuhls im Kopf.

Doch eine Immobilie ohne Hindernisse bietet auch in anderen Lebenssituationen einen großen Vorteil. Nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch ältere Personen und Familien mit Kindern profitieren von schwellenlosen Türen und Co.

Wann gilt eine Wohnung als barrierefrei?

Damit eine Immobilie wirklich als barrierefrei gilt, sind zahlreiche bauliche Richtlinien zu erfüllen. Ob ein Neubau anpassbar beziehungsweise als barrierefreie Wohnung geplant werden muss, hängt davon ab, wie viele Wohneinheiten darin Platz finden sollen. Diese Vorgabe ist wie das Baurecht selbst von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Generell müssen neue Wohnbauten nach der UN-Behindertenrechtskonvention für alle Menschen gleichermaßen nutzbar und damit an die individuellen Anforderungen anpassbar sein. Das heißt, dass eine Wohnung mit wenig baulichem Aufwand für einen blinden Menschen genauso wie für eine Person im Rollstuhl zu adaptieren sein muss. Dafür sind bereits bei der Planung viele Aspekte zu beachten. Unter anderem gehören dazu entsprechend große Wendekreise in den einzelnen Räumen, kontrastreiche Farbgestaltung und Handläufe sowie Bedienelemente in gut erreichbarer Höhe. Von der idealen Breite einer Tür bis zur Sichthöhe von Fenstern und Brüstungen – es gibt zahlreiche Vorgaben und Maße, an die sich Planer von barrierefreien Wohnräumen halten müssen.

Bedürfnisse aller Menschen beachten

Die Gründe, warum Menschen in Wohnräumen besondere Bedürfnisse haben können, sind so vielfältig wie die Bewohner selbst. Diese Anforderungen können sich im Laufe eines Lebens auch sehr schnell ändern. Ein gebrochenes Bein stellt den Mieter einer Wohnung im Dachgeschoß ohne Lift bereits vor große Herausforderungen. In einem modernen Lebensumfeld ist der Gips zwar lästig, ein selbständiges Leben aber nicht weiter beeinträchtigt. Moderne Wohnräume, die solche Umstände schon berücksichtigen, erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei Mietern. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn schließlich bieten sie die Möglichkeit, ein langfristiges Zuhause zu werden. Wer also in eine barrierefreie Anlegerwohnung investiert, hat gute Chancen Mieter zu finden, die über Jahre hinweg bleiben.

Barrierefreiheit als großes Plus einer Anlegerwohnung

Wer sich für eine Vorsorgewohnung im Neubau mit hochmodernen Standards entscheidet, ist auch hinsichtlich Barrierefreiheit höchstwahrscheinlich auf der sicheren Seite. So erweitert sich der Kreis potenzieller Mieter ganz automatisch und die baulichen Gegebenheiten sind nicht nur für Bewohner mit Behinderung von Vorteil. Wer die barrierefreie Wohnung im Alter einmal selbst nutzen möchte, profitiert ebenfalls von einem gut zugänglichen Badezimmer, leicht zu bedienenden Rollos oder einer flachen Rampe statt Stufen im Eingangsbereich des Hauses. So wird aus der finanziellen Vorsorge für die Pension eine weitere reale Erleichterung im Alter.

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Immobilien gelten nach wie vor als besonders sichere Geldanlage. Nicht nur in stabilen Zeiten, in denen es der Wirtschaft gut geht, sondern auch während einer Krise. Derzeit belastet COVID-19 die Finanzmärkte der Welt.

Wie lange diese Auswirkungen der Krise andauern werden, hängt vor allem davon ab, wie schnell ein Impfstoff gefunden wird. Staatliche Hilfen und Konjunkturpakete sollen zwar das Schlimmste verhindern, doch wie gut einzelne Länder und Unternehmen die Schwierigkeiten verkraften werden, hängt von vielen Faktoren ab. Sinkende Produktionszahlen und Umsätze halten vorsichtige Sparer davon ab, ihr Geld in Aktien zu investieren. Wer seine Ersparnisse dennoch möglichst ertragreich und zugleich sicher anlegen möchte, kommt daher an einer Immobilie nicht vorbei.

Sparbuch: niedrige Zinsen, begrenzte Sicherheit

Das Sparbuch ist zwar immer noch die liebste Sparmethode der Österreicherinnen und Österreicher, die niedrigen Zinsen wirken sich jedoch negativ auf die Ersparnisse aus. Zum Teil im Promillebereich zu suchen, sind diese weitaus geringer als die jährliche Inflation. So schmilzt das eigene Vermögen auf dem Sparbuch kontinuierlich dahin. Auch die Einlagensicherung beläuft sich lediglich auf 100.000 Euro pro Kunde und Bank. So kann es im Fall einer Bankenkrise wie im Jahr 2009 und den daraus resultierenden Insolvenzen zum Verlust des Vermögens darüber kommen.

Immobilien mit Potenzial als sichere Geldanlage

Wer sich jetzt dafür entscheidet, seine Ersparnisse in eine Anlegerwohnung zu investieren, sollte sich vorher eingehend mit dem Markt beschäftigen. Professionelle Immobilienmakler kennen das Angebot am besten und können die Entwicklung in einzelnen Stadtteilen und Gemeinden gut abschätzen. Denn nicht jede Immobilie bringt die erhoffte Rendite. Lage, Verkehrsanbindung, Infrastruktur und Grundriss der Wohnung sind ebenso wichtige Punkte wie die Ausstattung. Eine Vorsorgewohnung in guter Lage mit Balkon, einer modern ausgestatteten Einbauküche und einer Parkmöglichkeit steigt auch in Zukunft konstant im Wert. Nicht nur in den Ballungszentren, auch in kleineren Gemeinden mit guter Verkehrsanbindung und größeren ansässigen Unternehmen lassen sich interessante Objekte finden. Mitunter auch zu einem besseren Preis als in den Landeshauptstädten. Eine solche Vorsorgewohnung bietet nicht nur in der Gegenwart Sicherheit, sondern ist auch eine stabile Basis für nachkommende Generationen.

Fallende Kaufpreise in der Krise

Inwieweit sich die Preise für attraktive Realitäten nach unten bewegen, kann natürlich niemand vorhersehen. Steigende Arbeitslosenzahlen, weniger Einkommen durch Kurzarbeit und daraus folgende Zahlungsunfähigkeit sorgen aber auf jeden Fall für mehr Bewegung auf dem Immobilienmarkt. Es kommt zu einem größeren Angebot an verfügbaren Wohnungen und dadurch auch zu niedrigeren Preisen als wir zuletzt gesehen haben. Das macht die Investition in eine Immobilie während der Coronakrise für Sparer noch interessanter.

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Vermieter und Mieter – sie gehören unweigerlich zusammen, denn ohne Mieter keine Mieteinnahmen. Doch was macht den perfekten Mieter aus und wie kann ich aus einer Vielzahl an Interessierten für meine Vorsorgewohnung oder Anlegerwohnung den besten Mieter erkennen?

Das Wichtigste zuerst: Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl bzw. der Macht des ersten Eindrucks, im positiven wie negativem Sinne. Schließlich ist ein Mietverhältnis in der Regel auf Langfristigkeit ausgelegt. Wer will schon regelmäßig mit Menschen zu tun haben, die schon beim ersten Treffen einen negativen Eindruck hinterlassen haben?

Ist die grundsätzliche Sympathiefrage geklärt, geht es natürlich um das Wesentliche – die Miete. Besser gesagt um die Frage, ob der Interessent aufgrund seiner Lebenssituation in der Lage ist, diese voraussichtlich regelmäßig und langfristig zu bezahlen.

Fakten, Fakten, Fakten

Um einen solventen, seriösen Mieter zu finden, sollte man nicht nur seiner eigenen Menschenkenntnis, sondern auch den „Hard Facts“ vertrauen bzw. diese vom Interessenten einfordern. Eine Möglichkeit ist es, Einkommensnachweise und Bonitätsauskünfte von den Interessenten zu verlangen beziehungsweise im Rahmen einer freiwilligen Selbstauskunft zu wünschen.

Naturgemäß minimiert sich dadurch der Kreis der potentiellen Mieter und man erhält die Möglichkeit, mit den ernsthaft Interessierten in einer weitere Entscheidungsrunde zu gehen.

Auch vermeintlich Interessenten, die schon beim ersten Besichtigungstermin über die Höhe der Kaution verhandeln möchten, erweisen sich auch in weiterer Folge oftmals als mühsame Mitmenschen.

Tierische Untermieter erwünscht?

Auch Haustiere können oftmals das Zünglein an der Waage sein, wenn es darum geht, den idealen Mieter zu finden. Haben Sie selbst Vierbeiner und sehen die Haustierfrage deshalb entspannt? Oder wollen Sie auf Nummer sicher gehen was Abnützung und Co. betrifft und Haustiere generell verbieten in Ihrer Wohnung? Ihre Entscheidung beeinflusst den Kreis der potentiellen Mieter natürlich entsprechend und sollte gut durchdacht sein.

Das große Ganze

Last but not least sollte der neue Mieter auch zur Hausgemeinschaft passen, da sonst unweigerlich Interessenskonflikte vorprogrammiert sind. Gleich und gleich gesellt sich gern – das alte Sprichwort hat nach wie vor Berechtigung wenn es um eine Hausgemeinschaft geht.

Die Jungfamilie fühlt sich unter Studenten vermutlich weniger wohl als unter anderen Jungfamilien, der Pensionistin empfiehlt man eher keinen Einzug in ein Haus voller junger, studentischer Mieter. Hier gilt es wie bei der Sympathiefrage zu Beginn das richtige Maß zu finden und mit Hausverstand zu entscheiden.

Doch auch wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und den vermeintlich besten Mieter gefunden haben, gibt es keine Garantie für ein langfristiges, stabiles Mietverhältnis. Jedoch sei gesagt, dass eine gewisse Fluktuation als normal angesehen werden kann und Wohnungen in gefragten Wohngegenden so gut wie nie länger leer stehen.

Mit unserem Produkt Immopension bieten wir Ihnen beim Kauf einer Vorsorgewohnung ein Rund-um-sorglos-Paket, welches die Suche nach dem perfekten Mieter beinhaltet.

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Beitragsfoto: canva.com