Die Zahl der Singlehaushalte steigt. Die Bandbreite reicht von notorischen Junggesellen über (un)freiwillige Überganssingles bis hin zu überzeugten Alleinwohnern trotz Beziehung. In den letzten Jahren sind es vermehrt auch ältere Menschen, die nach dem Tod eines Lebenspartners so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben wollen. In diesen Fällen werden bestehende, größere Wohnungen oft verlassen, um in kleine und altersgerecht ausgestattete Wohnungen zu ziehen. Hinzu kommt die Gruppe der Wochenpendler, die während der Woche in den Städten arbeiten und meist nur am Wochenende zu den Familien aufs Land fahren. Nachgefragt werden Wohnungen in allen Größen- auch Singles haben gerne Platz. Bei entsprechendem Einkommen werden auch gerne größere Wohnungen gemietet. Doch kleinere Wohnungen, jene mit effizienter Raumaufteilung, sind erheblich
besser zu vermieten. Nur wenige Singles wollen Wohnungen kaufen, die meisten wollen sich die Flexibilität erhalten und mieten. Die gewünschte Lage ist meist von der Lebenssituation abhängig. Als Anleger und Vermieter sollte man diese Mietergruppe nicht außer Acht lassen.

Was ist eine Immobilie wert?!

Die ungebrochen starke Nachfrage nach Immobilien lässt die Preise steigen. Das war 2018 noch zu beobachten und wird auch 2019 so bleiben. Die Preisanstiege sind zwar nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren, allerdings noch immer messbar. Die Nachfrage bestimmt also immer noch den Preis. Um mit einer erworbenen Im­mobilie auch langfristige Preisstabilität zu gewährleisten, wird es im­mer wesentlicher, bei der Auswahl auf die Line und die Umgebung, also die Infrastruktur, zu achten. Wesentlich für die Vermietbarkeit ist auch die Größe und die Aufteilung der Wohnung. Aufgrund des steigenden Angebots an neuen Wohnungen, kann ein potentieller Mieter aus dem Vollen schöpfen. Besonderheiten wie eine gute Son­nenausrichtung, ein Balkon oder Eigengarten sowie eine effiziente Raumaufteilung sprechen viele Mieter an. Für solche Extras lässt sich dann auch meist eine höhere Miete erzielen. Gute Infrastruktur in Bezug auf den öffentlichen Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten, die Nähe zu Schulen, Kindergärten, Universitäten und medizinischen Einrich­tungen ist heute schon fast Standard bei Neubauprojekten. Was die Größe anbelangt, so sind Wohnungen mit rund 45 bis 50 m2 ideal zu vermieten.

Sehen Sie sich um, Sie finden sicher das passende Objekt für Ihren Anlagewunsch! 

Chancen und Risiken bei der Immobilienanlage

Gut 10 Jahre nach der Finanzkrise ist die Immobilie als beständige Anlageform längst keine Neuigkeit mehr.
Ist das Modell dennoch rentabel? Die eindeutige Antwort ist ja! Obwohl die Preise in den letzten Jahren angestiegen sind, ist die Nachfrage ungebrochen. Der Preisanstieg hat zur Folge, dass Anleger inzwischen geringere Renditen in Kauf nehmen, wenn eine sichere Anlageform gewünscht ist. Neben der klassischen Anlegerwohnung, besteht noch die Möglichkeit, in ein Bauherrenmodell zu investieren. Dieses bietet höhere steuerliche Vorteile, ist aber für den  „Durchschnittsanleger“, der sich damit eine Zusatzpension aufbauen will, nur bedingt geeignet. Die Investitionsbeträge sind meist deutlich höher als bei einer Anlegerwohnung und die Verwertbarkeit der Immobilie im Bedarfsfall ist zumeist auch eher schwierig. Für alle, die mit relativ geringem Kapitaleinsatz eine Immobilie finanzieren möchten, die dann vermietet wird, ist die Anlegerwohnung ideal. Durch die laufenden Mietzahlungen können die Finanzierungsraten gedeckt werden und danach stellt die Miete ein attraktives Zusatzeinkommen dar.

Weltspartag – Ein Grund zum Weinen

Pünktlich zum Weltspartag mehren sich wieder die Aufrufe der Banken zum Sparen, Vorsorgen und Kapitalaufbau. Nach wie vor steht leider bei den gewählten Instrumenten immer noch das Sparbuch an erster Stelle. Mittlerweile ist zwar den meisten klar, dass es dabei zu einem Realvermögensverlust kommt, aber das kümmert anscheinend wenige. Sonst würde nicht der Kaufkraftverlust der gesamten Sparvermögen in Österreich fünf Mrd. Euro pro Jahr betragen. Wertpapiere zum langfristen Vermögensaufbau sind zwar etwas stärker in den Fokus der Österreicher getreten, die meisten sind aber immer noch skeptisch, wenn es um Aktien, Anleihen oder Fonds geht. Immer beliebter wird allerdings das Modell der Anlegerwoh­nung zum Zwecke des langfristigen Kapitalaufbaus bzw. zur Erzielung langfristig stabiler Einkünfte. Laut Schätzungen von Immobilienexperten wird der Immobilienboom in und um Graz anhalten. Durch die Erschließung und Entwicklung einiger neuer Stadtregionen werden in den nächsten Jahren interessan­te Projekte auf den Markt kommen, die für potentielle Käufer nicht nur laufende Mieterträge liefern, sondern auch attraktives Wertsteigerungspotential sichern.

Lohnen sich Vorsorgewohnungen noch?

Die Immobilienpreise sind in ganz Österreich stark gestiegen – lohnen sich Vorsorgewohnungen da noch? Diese und ähnliche Fragen werden immer wieder gestellt. Die eindeutige Antwort lautet ja! Es ist vielleicht nicht mehr so einfach, gute Renditen zu erzielen wie noch vor einigen Jahren, aber es geht noch immer. Durch die höheren Preise dauert es inzwischen zwar einige Jahre länger, bis die Rendite für den Anleger stimmt, aber das ändert nichts daran, dass Immobilien in jeglicher Form noch immer als stabiler Ertragsbringer über Generationen anzusehen sind. Nicht umsonst werden Immobilien auch im Private Banking renommierter Privatbanken angeboten. Wichtig ist, das Veranlagungsmodell individuell auf die Situation des Anlegers abzustimmen. Hierbei sind neben den finanziellen Möglichkeiten auch familiäre und steuerliche Aspekte in der Auswahl zu berücksichtigen. Das Angebot an Vorsorgewohnungen in den Städten ist groß genug, um für jeden Anleger das passende Objekt zu finden. Egal ob Altbauwohnung, Neubauprojekt oder gleich ein ganzes Zinshaus – alle bringen über Jahre, ja Generationen, stabile Erträge und mit Sicherheit auch gute Wertsteigerungen.

Wohnansprüche steigen

Laut einer aktuell veröffentlichten Umfrage zum Thema Wohnen geben die Steirer pro Monat durchschnittlich 623 Euro für Miete und Betriebskosten aus. Viele nutzen die aktuell sehr niedrigen Kreditzinsen, um sich Eigentum anzuschaffen oder zu vergrößern. Die Ansprüche beim Wohnen steigen – auch bei Mietwohnungen. Ruhige Lagen sind gewünscht, aber trotzdem sollte die Infrastruktur passen. Effiziente Raumaufteilung und hochwertige Einrichtung sind bei Neubauten heute schon Standard. Ein weiterer Trend laut dieser Umfrage ist der Wechsel vom Haus zur Wohnung und vom Land in die Stadt. Viele jener, die in die Stadt ziehen, sind potentielle Mieter. Die Motive sind unterschiedlich, meist erfolgt der Umzug aufgrund des Arbeitsplatzes oder eines Studiums. Diese Umfrage zeigt sehr deutlich, wie hoch die Nachfrage nach Mietwohnungen in den nächsten Jahren bleiben wird. Möchten Sie nicht auch zu denjenigen gehören, die Monat für Monat mehrere hundert Euro an Miete bekommen? Mit dem richtigen Finanzierungsmodell zahlt ihr Mieter die Rate für den Kredit und danach können Sie über den Mieterlös frei verfügen. Ein gutes Geschäft, oder?

Investitionen für später

Beinahe täglich ist vom Bauboom bei Wohnungen zu lesen. Ebenso oft liest man von steigenden Preisen und dem drohenden Platzen einer Immobilienblase. Wohnraum wird für viele unerschwinglich, die Rentabilität von Vorsorgewohnungen wird in Frage gestellt. Dabei wird allerdings der steuerliche Vorteil vergessen, der mit dem Kauf einer Immobilie zu Anlagezwecken einhergeht. Das Prinzip ist denkbar einfach. Man erwirbt eine Immobilie, die man vermietet. Mit den Einnahmen zahlt man die Raten des aufgenommenen Bankkredites zurück. Sobald der Kredit ausläuft, stellt die Miete ein zusätzliches Einkommen dar. Dabei wirken aber noch steuerliche Effekte, da der Käufer beim Erwerb zum Unternehmer wird. Die mit dem Kauf verbundenen Kosten können steuerlich geltend gemacht werden. Die Anschaffungskosten können über eine bestimmte Laufzeit hinweg abgeschrieben werden, ebenso die Kosten für den Bankkredit und auch die Kreditzinsen. Kosten für die Instandhaltung der Wohnung können ebenfalls steuermindernd angesetzt werden. Beim Kauf einer Neubauwohnung fällt auch die Umsatzsteuer auf den Wohnungsteil weg, was die Preise um durchschnittlich 12 bis 15 % sinken lässt. Der Erwerb einer Anlagerwohnung sollte als langfristiges Investment gesehen werden, sozusagen als Investition für die nachfolgende Generation. Nur bei dieser Betrachtungsweise macht ein derartiges Investment Sinn

Wird das Betongold zur Betonfalle?

Obwohl Immobilien nach wie vor zu einer der beliebtesten Anlageformen der Österreicher zählen, mehren sich auch kritische Stimmen. Der Markt sei überhitzt, die Mietpreise gehen zurück, die Preise steigen ins Unermessliche. Dass die Preise in den letzten Jahren stark angestiegen sind, ist allen allgemein bekannt. Sehr zur Freude derer, die schon vor Jahren Immobilien gekauft haben. Eines der Argumente für eine Anlegerwohnung ist ja langfristige Wertsteigerung, und das wird auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch der Fall sein. Dass Mietpreise zurückgehen, trifft nur bei großen Wohnungen ab 80 m² zu. Dies gilt allerdings nicht für Objekte zwischen 40 m² und 60 m² – hier sind die Mietpreise stabil. Die Aussage, dass die Immobilienmärkte überhitzt sind, mag schon für einige exponierte Lagen in Österreich zutreffen, für den Großteil der am Markt befindlichen Objekte aber nicht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Renditen bei Anlegerwohnungen vielleicht nicht mehr so hoch sind, wie noch vor einigen Jahren und dass die Auswahl der richtigen Wohnung immer wichtiger wird. Wesentlich ist auch der Anlagehorizont. Eine Immobilie ist kein Investment, das man nach einigen Jahren wieder abstößt, es sollte ein Investment über Generationen sein.

Früher an private Vorsorge denken

Das Bewusstsein der Österreicher für private Vorsorge steigt. Vor allem jüngeren Personen bis dreißig ist inzwischen klar, dass die staatliche Pension einmal nicht mehr ausreichen wird, um den gewünschten Lebensstandard zu erhalten. In dieser Altersgruppe sind die Menschen auch bereit, mehr Geld für später zur Seite zu legen. Der durchschnittliche Sparbetrag liegt bei etwa 200 Euro. Mit diesem monatlichen Ansparbetrag könnten Sie sich schon eine Immobilie zu Anlagezwecken kaufen!
Wie soll das gehen, werden jetzt viele fragen. Ganz einfach. Mit einem Erstinvestment von 15.000 bis 20.000 Euro wird mittels einer Fremdfinanzierung eine Wohnung gekauft. Die laufenden Kreditraten werden zu einem Großteil über die erzielte Miete abgedeckt. Den offenen Differenzbetrag zahlen Sie als Anleger monatlich dazu, als Rate für eine Pensionsvorsorge sozusagen. Nach Ablauf des Kredites erhalten Sie die Miete als laufendes Zusatzeinkommen. Mieten haben den Vorteil, dass sie wertgesichert sind. Um eine optimale Vermietbarkeit zu gewährleisten sollten Sie auf die Auswahl der Immobilie in Hinblick auf Lage und Größe achten.

Immobilien nach wie vor beliebte Anlageform

Immobilien bleiben weiterhin die beliebteste Anlageform der Österreicher. Dies ergab eine aktuelle Erhebung des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra. Aktienmärkte sind trotz deutlichem Aufschwung weniger attraktiv, da laut Meinung der Befragten, das Risiko nicht einschätzbar sei. Auf Platz zwei nach den Immobilien liegen Edelmetalle, gefolgt von Bausparvertrag, Sparbuch und Lebensversicherung. Die Beliebtheit von Immobilien lässt sich auch in Zahlen belegen. Im Jahr 2017 wechselten österreichweit knapp 50.000 Wohnungen den Besitzer. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 3,6 % gegenüber 2016. Der Wert aller 2017 gehandelten Wohnungen beträgt ca. 10 Mrd Euro. Die Steigerung bei der Anzahl der Wohnungsverkäufe ist bei Neubauten mit plus 8,5 % höher als bei Gebrauchtobjekten mit nur 1,4 %. Wesentlich bei der Auswahl der richtigen Immobilie ist die Lage. Gute Infrastruktur, gute Verkehrsanbindungen aber trotzdem gute Wohngegend sollten gegeben sein, dann wird sich auch problemlos ein Mieter für das Objekt finden. Eine objektive Beratung durch einen Immobilien­ und Finanzexperten lohnt sich in jedem Fall.