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Wie sieht eigentlich der typische Anleger aus beziehungsweise wer zählt zur klassischen Käuferschicht? Eine Frage, die sich einfach beantworten lässt – denn grundsätzlich kann jeder Mensch Zeit seines Lebens Anleger sein.

Man muss dafür nicht einmal ein bestimmtes Alter erreichen: Ab dem Zeitpunkt seiner Geburt kann prinzipiell jeder Besitzer einer Anlegerwohnung werden. Wobei es dazu bei Minderjährigen einen bevollmächtigten Erwachsenen braucht – und der Übergang der Immobilie meist durch einen Schenkungsvertrag geregelt wird.

Der Großteil der (potentiellen) Käuferschicht ist jedoch bereits volljährig. Je nach Altersgruppe kommen für die Investition bestimmte Entscheidungskriterien zum Tragen. Die wichtigsten Aspekte für die drei Hauptzielgruppen haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

20 – 30: Persönliche Situation miteinbeziehen

Wer im Alter von 20 bis 30 Jahren in eine Anlegerwohnung investiert, sichert sich damit eine optimale Pensionsvorsorge. Allerdings sind in dieser Lebensphase oft noch viele Fragen offen, die man sich vor der Investition überlegen sollte. Zum Beispiel, ob man davon träumt, sich irgendwann selbst ein Eigenheim – sei es Haus oder Wohnung – zu kaufen. Denn hat man davor bereits in ein Anlegeobjekt investiert, kann dies die Bonität einschränken und die Finanzierung von der Bank limitieren.

30 – 55: Alles im Griff

30- bis 55-jährige stellen ganz klar die Kernzielgruppe der Anleger dar. Für diese Altersschicht sind Anlegerwohnungen die perfekte Pensionsvorsorge. Berufliche Belange, Verdienstsituation und Fixkosten meist schon gut abgesichert, die Familienplanung ist fixiert oder abgeschlossen und die finanzielle Situation ermöglicht größere Investitionen. Bis zum Pensionsantritt bleibt noch viel Zeit, die Laufzeiten für die Finanzierung können ausreichend ausgedehnt werden, so dass der monatliche finanzielle Aufwand überschaubar bleibt.

55+: Planung ist das A und O

Für Anleger mit über 55 gilt vor allem eines: Vorausdenken und Finanzierungen clever durchplanen. Lange Laufzeiten halten die monatlichen Fixkosten gering – viele wollen bzw. können ihr Objekt aber nicht übers Pensionsantrittsalter hinaus finanzieren. Die Lösung könnte hier eine Lebensversicherung oder Abfertigung sein, über die man mit 65 die Finanzierung reduziert oder abdeckt und sich dann aus der Miete bereits ein gewisses Pensionseinkommen ergibt.

Ab einem gewissen Alter wird aber auch der Cash-Kauf zum Thema: Man legt vorhandenes Geld in eine Anlegerwohnung an und genießt sofort den Ertrag daraus. Eine sinnvolle und sichere Investition – vor allem in Zeiten mit niedrigem Geldwert, in dem es ohnehin kaum Zinsen gibt.

Beitragsbild: canva.com

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Projekte Prinzip einer Anlegerwohnung

Wie sieht eine gute Vorsorge für Frauen in der Pension aus? Worin unterscheidet sich diese gegenüber den Männern? Finden Sie die Antworten im folgenden Beitrag.

Auch wenn viele Maßnahmen dafür sorgen sollen, dass Frauen und Männer bei der Bezahlung gleich gestellt werden, ist es leider noch immer so, dass die Einkommensschere auseinander klafft. Selbst wenn Frau das in der Gegenwart gut ausgleicht – sei es durch Teilung der Ausgaben  mit dem Partner oder durch  Beihilfen, ergibt sich für die Höhe der Pension ein tristes Bild.

So zeigen aktuelle Studien, dass Frauen in Österreich durchschnittlich um 41,86 Prozent weniger Pension erhalten als Männer. Das sind ganze 825 Euro pro Monat weniger, die Frau Österreicherin zum Leben hat. Ein alarmierender Trend, dessen Gründe schnell erklärt sind.

Es sind nach wie vor die Frauen, die unbezahlte Arbeit wie Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen verrichten. Dazu kommt oft jahrelanges Arbeiten in Teilzeit, damit die Work-Life-Balance im grünen Bereich ist. Unterm Strich ergeben ein niedriges Einkommen und weniger Beitragsmonate eine niedrigere Pension, das ist die traurige Realität und lässt sich auch nicht schön reden.

Rechtzeitige Vorsorge für Frauen

Um einer drohenden Altersarmut entgegen zu steuern, gilt es, früh genug mit der Altersvorsorge zu starten. Da das Sparen bei Kreditinstituten kaum Zinsen abwirft und die Börsen unsicher sind, kann der Kauf einer Anlegerwohnung die Lösung sein. Denn wer bereits in jungen Jahren mit der Finanzierung startet und erste Eigenmittel für die Anzahlung vorweisen kann, freut sich bei Pensionsantritt bereits über monatliche Mieterträge, die am Konto landen und ein fixes, zweites Einkommen darstellen.

Anlegerwohnungen sind also gerade für Frauen eine Möglichkeit, während der aktiven Phase im Berufsleben Monat für Monat vorzusorgen. Anstelle eines Dauerauftrags für ein wenig attraktives Sparprodukt, zahlt man monatliche Kreditraten zurück und schafft so Eigentum.

Safety first

Die Anlegerwohnung sorgt dabei nicht nur durch die monatlichen Mieterträge für Sicherheit, sondern kann natürlich auch jederzeit veräußert werden, sollten Sie größere Beträge für beispielsweise den barrierefreien Umbaus Ihres Hauses benötigen. Anders als Aktien, die in volatiler Zeiten rasch an Wert verlieren können, steigt der Wert von Betongold in gefragten Lagen jedenfalls.

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