Kosten im Griff beim Immobilienkauf

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Im Zusammenhang mit einem Immobilienkauf fallen Nebenkosten an. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte man vor jedem Investment einen Finanzplan erstellen – egal, ob man eine Immobilie als Eigennutzer oder als Anleger erwirbt. Zu Beginn fallen die Kaufnebenkosten an, die die Grunderwerbssteuer und die Eintragungsgebühr für das Eigentumsrecht ins Grundbuch umfassen. Daneben fallen noch Maklergebühren und Vertragserrichtungsgebühren an. In Summe muss man zwischen 7% und 10% des Kaufpreises kalkulieren. Für den Fall einer Finanzierung fallen auch Finanzierungsnebenkosten in Höhe von etwa 2% bis 3% der Finanzierungssumme an. Als Anleger hat man den Vorteil, dass ein Teil dieser Nebenkosten steuerlich geltend gemacht werden kann. Im Fall einer teilweisen Kreditfinanzierung sollte diese im Idealfall durch die laufende Miete abzudecken sein. Sollte die Rate höher sein als die Miete, so muss dieser Betrag in der laufenden Haushaltsrechnung kalkuliert werden. Eine solche monatliche Zuzahlung sollte wie ein Sparbetrag gesehen werden, der sonst auf ein Sparbuch oder ein anderes Vorsorgeprodukt eingezahlt wird.